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01.02.2016 17.01


Besseres Studieren mit dem Qualitätspakt Lehre

Mit voraussichtlich etwa 2,2 Millionen Euro für eine weitere Verbesserung ihrer Studienbedingungen werden die Universität zu Lübeck und die Fachhochschule Lübeck in den kommenden Jahren gefördert. Das Projekt wurde am Montag, 1. Februar, vorgestellt.



Die Finanzierungszusage aus Bundesmitteln im Rahmen des "Qualitätspakts Lehre" für die zweite Förderperiode 2016 bis 2020 ging den Hochschulen im November vergangenen Jahres zu.

Universität und Fachhochschule betreiben bereits seit 2011, in der ersten Förderperiode, gemeinschaftlich das Projekt "Einstiege ins Studium" mit einer Reihe von Initiativen, die den Übergang von der Schule zur Hochschule unterstützen und den Studienerfolg erhöhen. An der Universität ist außerdem das Dozierenden-Service-Center mit zahlreichen Angeboten in der Hochschuldidaktik und der internen Weiterbildung eingerichtet worden. In einem Pressegespräch am 1. Februar 2016 zeigten Vertreter beider Hochschulen an konkreten Projekten aus der Lehre auf, wie die eingesetzten Mittel zu einer tatsächlichen Verbesserung der Studienbedingungen führen.

An dem Gespräch nahmen seitens der Hochschulen teil: Prof. Dr. Till Tantau (Projektleiter für den Qualitätspakt Lehre an der Universität zu Lübeck), Prof. Dr. Holger Hinrichs (Projektleiter für den Qualitätspakt Lehre an der Fachhochschule Lübeck), Dr. Bettina Jansen-Schulz (Geschäftsleiterin des Dozierenden-Service-Centers der Universität), Prof. Dr. Jürgen Prestin (Direktor des Instituts für Mathematik der Universität, "Einstiege ins Studium"), Dipl.-Ing. Olaf Voll, B.Sc. (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Lübeck, "Einstiege ins Studium") sowie die Studierenden Jana Esselborn (3. Semester Informationstechnologie und Design an der Fachhochschule), Nadine Flegel (5. Semester Informatik an der Universität), Marie Kernicke (5. Semester Medizinische Ingenieurwissenschaften an der Universität) und Murat Avci (5. Semester Internationales Studium Elektrotechnik an der Fachhochschule).

Verbundprojekt "Einstiege ins Studium"
Die Grundidee des Projekts ist die Erkenntnis, dass gerade Einstiege besonders schwierig sind. Dazu gehört aber nicht nur der "klassische" Einstieg am Studienanfang als neue Lebensphase, sondern der fachliche Einstieg speziell in die Mathematik oder Informatik, aber auch der Einstieg in den Master nach einem Bachelor an einer anderen Hochschule oder der Einstieg in eine neue Kultur und Sprache. Aus dieser Idee wurden fünf Maßnahmen abgeleitet: Einstieg Mathematik, Einstieg Programmieren, Einstieg Master, Einstieg Sprachen, Studieren mit Kind.

Ergebnisse: In allen Bereichen wurde mit zusätzlichem Personal die Betreuungsquote verbessert. Den Studierenden wird durch Tutorien und speziellen Angeboten der Einstieg erleichtert, was die Abbruchquoten senkt. Ein umfangreiches Sprachprogramm wurde aufgebaut, das viel besser als früher auf einen Auslandsaufenthalt vorbereitet. Synergien zwischen Fachhochschule und Universität können genutzt werden, da "Mathematik nicht links und rechts des Mönkhofer Weges unterschiedlich ist". Übergänge zwischen den beiden Hochschulen werden erleichtert, ohne dass die Hochschulen ihr jeweiliges spezifisches Format verwässern.

In der zweiten Förderperiode wird es hauptsächlich darum gehen, die Angebote vor dem Hintergrund rasant steigender Studierendenzahlen fortzuführen. Ein Fokus wird dabei auf folgenden Bereichen liegen: Weitere Erhöhung der Anzahl an Tutorien und Kleingruppen gerade in den Bereichen Mathematik und Informatik, um Anfängerinnen und Anfänger noch besser und individueller zu betreuen. (Noch) bessere Vernetzung der Fachhochschule und der Universität, um mit dem gleichen Personal mehr Studierende zu erreichen. Ausbau des E-Learning-Bereichs, da dieser besser skaliert (ein Online-Kurs für 500 Studierende macht kaum mehr Aufwand als einer für 5, ein Präsenzkurs sehr wohl). Bestehende Online-Vorkurse der Fachhochschule für die Mathematik sollen um einen Online-Trimm-Dich-Pfad zur Programmierung ergänzt werden. Vernetzung der Lübecker Informatikstudentinnen und Gender-Diversityaspekte in der Lehre "FleKS Flexible Kids Support".

Dozierenden-Service-Center (DSC)
Das DSC ist Zentrale Einrichtung Hochschuldidaktisches Zertifikatsprogramm: Offenes Kurskonzept mit etwa 50 Kursen p.a.; Theoriegeleitetes Lehrkompetenzorientiertes Konzept (sechs Lehr-Kompetenzbereiche); drei Zertifikatsstufen können erreicht werden (bisher 58 Zertifikate vergeben); Zielgruppen sind Lehrende der Universität, der Fachhochschule Lübeck und der Campuseinrichtungen Didaktische Hilfestellung, Technische Lehr- und Lern-Infrastruktur, Durchführung von studentischen Lehr-Evaluationen.

Zu den Stärken des Zertifikatsprogramms zählen insbesondere:

Die freie Wählbarkeit der Kurse: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheiden aufgrund ihrer eigenen Lehrkompetenz über den Besuch von Kursen. Die Kurse bauen nicht aufeinander auf. Die Kurse sind lehrkompetenzorientiert. Die Kurse sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei.

Das Angebot ist verlässlich: Die Teilnehmer haben drei Jahre Zeit, alle für ein bestimmtes Zertifikat notwendigen Kurse zu besuchen und diese werden auch regelmäßig angeboten. Das Zertifikatsprogramm entspricht nationalen und internationalen Standards und wurde 2014 von der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) akkreditiert. Es wird im gesamten Programm ein Gender-Diversity-Ansatz verfolgt, der als Best Practise im Instrumentenkasten der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) aufgeführt ist.

Ergebnisse:
Bisher 90 Prozent der Lehrenden der Universität (davon etwa 20 Prozent Professoren) und etwa 15 Prozent der Lehrenden der Fachhochschule erreicht. Bisher teilgenommene Personen: 545 davon 52 Frauen Frauen und 48 Prozent Männer. Das Dozierenden-Service-Center ist als Zentrale Einrichtung der Universität mit Satzung, Personal, Mitteln, Räumlichkeiten und einem Beirat etabliert. Es ist bereits jetzt fester Bestandteil universitärer Prozesse.

­Das Dozierenden-Service-Center ist als Servicestelle auch in der Wahrnehmung der Dozentinnen und Dozenten sehr präsent, was allein schon an der extrem hohen Beteiligungsquote bei den angebotenen Kursen abgelesen werden kann. Jedoch tragen auch Formate wie der Tag der Lehre beständig dazu bei, das DSC (noch) bekannter zu machen.

Anders als ursprünglich geplant, werden nicht einfach nur "noch mehr Kurse zur Didaktik" angeboten. Vielmehr erfolgt die didaktische Weiterbildung von Lehrenden nun im Rahmen eines theoretisch fundierten, offenen, strukturierten, lehrkompetenzbezogenen, hochschuldidaktischen Zertifikatprogramms. Die Akkreditierung im Jahr 2014 durch die dghd beweist, welcher Mehrwert geschaffen wurde.

Es wurde nicht nur eine einheitliche Lehr-Lernplattform geschaffen, was insbesondere zu einer zeitlichen Entlastung von Studierenden geführt hat, die sich nun nicht mehr ihre Lehrmaterialien "zusammensuchen" müssen; bestehende Angebote sind schon oder migrieren derzeit in diese einheitliche Plattform.

Drei Schwerpunkte für die zweite Förderperiode 10/2016 bis 12/2020 sind die Weiterentwicklung und Erweiterung des hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms. Dabei soll das bestehende Programm einerseits verlässlich und nachhaltig weitergeführt werden, andererseits sollen insbesondere individuelle Formate wie das Scholarship of Teaching and Learning (SoTL), Hospitationen, Coaching oder ein Forum für neue Professorinnen und Professoren auf- und ausgebaut werden. Evidenzbasierte Methoden sollen im Bereich der Lehre an der Universität zu Lübeck etabliert werden, insbesondere Evaluationsforschungen, SoTL und hochschuldidaktische Wirkforschung.

Der Bereich der E-Didaktik soll nachhaltig ausgebaut werden: Einerseits soll den Studierenden ein breiteres Angebot im Bereich der Lehr-Lernplattformen und des E-Learnings gemacht werden, andererseits sollen die Dozentinnen und Dozenten hierzu mehr Hilfestellungen erhalten.

Autor: Uni Lbeck

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