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Sonntag,
der 24. Juli 2016






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10.03.2016 16.16


Festival voraus (3): Brahms zum 25. Male

Gleich mehrere Festivals stehen in den kommenden Monaten in Lübeck an. HL-live.de schaut in loser Folge voraus. Heute: Das Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck.

An Kindern merkt man, dass die Zeit vergeht. An Musikfestivals ebenfalls. Schon zum 25. Male lädt die Musikhochschule Lübeck, und zwar vom 22. April bis 1. Mai, zum Brahms-Festival ein. Sogar zu einem silbernen Doppeljubiläum. Denn auch das Brahms-Institut feiert sein 25-jähriges Bestehen. 1991 übernahm die Musikhochschule die größte Privatsammlung, die sich mit Leben und Werk des norddeutschen Komponisten Johannes Brahms beschäftigte. Renate und Kurt Hofmann, Musikliebhaber und Sammler aus Leidenschaft, hatten alles zusammengetragen, was sie über den aus Norddeutschland stammenden Komponisten finden und erwerben konnten. Um das Material wissenschaftlich auswerten zu können, vermachten sie ihre Schätze der Hochschule beziehungsweise dem Land Schleswig-Holstein. Als Folge wurde das Brahms-Institut gegründet, das von Prof. Wolfgang Sandberger geleitet wird.

Im Jahre 1992 wurde die Idee des damaligen Rektors der Hochschule, Prof. Friedhelm Döhl, Wirklichkeit: Man lud zum ersten Brahms-Festival ein. Nicht nur Kompositionen des gebürtigen Hamburgers mit holsteinischen Wurzeln wurden aufgeführt. Brahms hatte geistige Vorfahren, und er hat Generationen von Musikern nachhaltig beeinflusst. In den vergangenen Jahren gab es deshalb immer ein Motto: Brahms und Wien (wo er begraben liegt) hieß es 2001, Brahms und die Landschaften Böhmen und Mähren 2004, Brahms und die Musik des Südens 2009. In diesem Jahr steht das Stichwort "Verwandlungen" als Leitfaden über dem Programm. Begründung: Alles, was ist, ist Verwandlungen unterworfen, nicht nur in der Form musikalischer Variationen.

Insgesamt 35 Konzert sind geplant, vom Sinfoniekonzert bis zur Vesper, von der 25-Stunden-Veranstaltung bis zum Konzert in der Mittagspause. Und das alles zu erschwinglichen Preisen ab fünf Euro. Etliche Veranstaltungen sind sogar kostenlos zu besuchen. Das genaue Programm ist im Internet zu finden, und zwar unter www.brahmsfestival-mhl.de. Es liegt außerdem in der Musikhochschule aus. Der Kartenverkauf beginnt in wenigen Tagen. Noch eine Besonderheit: Den musikalischen Teil bestreiten nicht etwa teuer eingekaufte Stars. Stars gibt es auch an der hiesigen Hochschule unter den Professoren. Sie spielen in unterschiedlichen Besetzungen mit ihren Meisterschülern.

Das Fest beginnt Freitag, 22. April, mit dem Institutsjubiläum. Prof. Dr. Otto Biba aus Wien hält um 18 Uhr einen Festvortrag in der Villa Eschenburg am Jerusalemsberg. Am Sonnabend, 23. April, stimmt Prof. Wolfgang Sandberger auf das Fest ein, und zwar mit einem Vortrag, der um 18 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule beginnt. Um 19.30 Uhr geht es dann musikalisch los. Christoph Adt leitet das Hochschulorchester bei einem Sinfoniekonzert mit Werken von Beethoven, Brahms und Strauss.

Autor: TD

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