Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
OK, diesen Hinweis nicht mehr zeigen.


HL-live.de

Sonntag,
der 25. September 2016






+++ HL-live.de - Archiv +++

26.03.2016 15.50


BfL: Zweischiffigkeit der Trave erhalten

Die BfL sprechen sich erneut gegen den Bau eines Hotels auf dem Priwall aus, das einen Ausbau der Wasserstraße dauerhaft verhindern würde. Der hafenpolitische Sprecher der BfL Uwe-Jens Iwers verweist auf die beschlossene Flächenaufteilung beim Waterfront-Projekt.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Uwe-Jens Iwers im Wortlaut:

(")Die Wählergemeinschaft Bürger für Lübeck (BfL) nimmt mit Befremden zur Kenntnis, dass das Hotel-Projekt am Passathafen auf dem Priwall wieder neu aufgelegt werden soll. Die BfL hatte bereits seit 2009 mit mehreren Eingaben auf die Wichtigkeit einer Zweischiffigkeit für die Lübecker Häfen hingewiesen. Auch Institutionen der maritimen Wirtschaft hatten 2009 die Fraktionen und die Verwaltung dringend ersucht, für die Wirtschaftlichkeit des Hafens von der Hotelbebauung abzusehen, beziehungsweise solch einen Komplex weiter landeinwärts zu bauen.

Die mehrheitliche Zustimmung zum Projekt Waterfront durch die Bürgerschaftsfraktionen wurde nur unter der Bedingung der Flächenaufteilung in die Baugebiete I und II gegeben, so dass zur Ermöglichung eine Zweischiffigkeit in der Travemünder Enge über Baugebiet II später entschieden werden kann. Auch im Vertragswerk befindet sich eine Klausel darüber.

Die Wirtschaftsverbände sowie Institutionen und Firmen der maritimen Wirtschaft haben fundierte Einwendungen und Argumente gegen eine Bebauung gebracht. Die Verwaltung und einige Fraktionen in der Bürgerschaft nehmen die Mahnungen und Erfordernisse hinsichtlich der Zukunfts-Prognose für die Häfen Lübecks scheinbar nicht ernst.

Auch wenn die Ertragslage der LHG durch hausgemachte Probleme zur Zeit nicht den Erwartungen entspricht, so wird doch künftig die Vernunft walten und den Betrieb wieder zu mehr Wachstum führen. Die maritime Wirtschaft beschäftigt aber noch viele weitere, Steuer zahlende Arbeitnehmer, deren Existenz auch langfristig nicht gefährdet werden darf. Deshalb ist auch zukünftig Innovation für die Lübecker Häfen erforderlich und keine Gleichgültigkeit.

Mit der erfreulichen Zusage für den Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals wäre die Ostsee und der Lübecker Hafen wieder direkt angebunden an das Europäische Binnenwasserstraßennetz, vom Schwarzen Meer über Industriegebiete in Österreich, Bayern, Saarland, Frankreich, Nordrhein-Westfalen. Auch das Embargo gegen Russland wird nur begrenzte Dauer haben. Bei den Umschlagsmengen wird sich somit ein deutliches Plus ergeben.

Wirtschaftsprognosen für den Lübecker Hafen nach Stand vor sechs Jahren gingen von einem Bedarf für 2030 aus, aber wir sollten nicht jetzt bereits jede Erweiterungsmöglichkeit für unsere späteren Generationen verbauen. Unsere Konkurrenzhäfen werden dann die Nase vorne haben. Dort werden gerade Voraussetzungen für die Verbreiterung und Vertiefung mit staatlichen Fördergeldern geschaffen.

Der jetzige Erlös aus dem Grundstücksverkauf ist nur der ‚Spatz in der Hand’. Die BfL sagt daher eindeutig „Nein“ zur Bebauung des Priwall Waterfront Teilbereiches II.(")

Autor: BfL

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender
Videos

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen







Stadtwerke Lbeck