Am Freitag, dem 6. Januar, haben die Lübecker Frauenverbände über 1.500 Unterschriften beim schleswig-holsteinischen Wissenschaftsministerium eingereicht, um ihre Forderung nach dem Erhalt der Eigenständigkeit der Universität Lübeck zu untermauern.
Die Unterschriften wurden um die Jahreswende in den einzelnen Mitgliedsorganisationen sowie im Rahmen des "Vorlesungsmarathons" am 16./17. Dezember gesammelt.
"Die Unterschriftenaktion stieß auf eine breite Solidarität", so die Vorsitzende der Frauenverbände, Helga Lietzke. "Die Lübecker lehnen die Fusionspläne von Minister Austermann ab. Wir haben überhaupt kein Verständnis für unausgegorene und fragwürdige Sparvorschläge, die keine sind. Nicht nur die Studenten, auch die Arbeitsgemeinschaft Lübecker Frauenverbände und Soziale Verbände sind außerordentlich enttäuscht, dass unsere kleine aber feine Universität immer wieder kaputt geredet werden soll."
"Gemeinsam mit den Lübecker Vereinen und Verbänden und mit der Lübecker Bevölkerung werden wir weiter für die Uni kämpfen und hoffen, auf diese Weise den Minister von seinen Fusionsplänen abbringen zu können", meint auch Vorstandsmitglied Cornelia Östreich. "International anerkannte Spitzenforschung, die Fähigkeit zur medizinischen Maximalversorgung, sowie die wirtschaftliche Bedeutung unserer Universität und ihre Attraktivität für Studierende dürfen nicht durch eine Schwächung des Standorts Lübeck gefährdet werden."
Autor: Frauenverbände
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