Sonnabend, der 31. Juli 2010
Stadtwerke Lübeck

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08.03.2006 08.46


ASTA: Argumente für die Uni haben doch gezählt

Die Arbeitsgruppe "Lübeck kämpft für seine Uni" des Allgemeinen Studierendenausschusses (ASTA) der Universität Lübeck ist froh und erleichert, dass Minister Austermann seine Pläne für eine Fusion der drei Universitäten in Schleswig-Holstein sowie der Medizinischen Fakultäten Lübeck und Kiel nach vier Monaten wieder ad acta gelegt hat.

"Bis zum Schluss haben wir dafür gekämpft und gehofft, dass die guten Argumente gegen eine Verschmelzung nicht unter die Räder von politischem Kalkül und persönlicher Profilbildung kommen", so der ASTA. Die zahlreichen Protestaktionen seien erfolgreich gewesen.

Die Vertreter der Lübecker Studierendenschaft sind froh, dass ihre Universität auch in Zukunft den erfolgreich eingeschlagenen Weg einer kleinen Schwerpunktuni, eng vernetzt mit Fachhochschule und Wirtschaft, weiter gehen kann und somit attraktive Studienbedingungen für künftige Generationen von Studierenden bieten kann. "Wir sind überzeugt, dass sich die Uni Lübeck im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich messen kann und dass die Stadt Lübeck von ihrer Universität in Zukunft mehr denn je profitieren wird. Der Streit um die Zusammenlegung der Universitäten hat nun vor allem einen positiven Effekt gehabt: die Universität wird von Lübecks Bürgerinnen und Bürgern mehr denn je wahrgenommen, sie ist ein Teil der Stadt und des Bewusstseins geworden und Lübeck ist nun 'stolz auf seine Uni'."

Autor: Thomas Kötter

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