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+++ HL-live.de - Archiv +++10.07.2006 16.04
Saxe zu Besuch bei DEHAS MedizintechnikIm Rahmen seiner Sommertour 2006 besuchte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe am Montag das Unternehmen DEHAS Medizintechnik. Das Unternehmen versteht sich als Bindeglied zwischen Klinik, Praxen, Fachhandel und Industrie.
Von anfänglich einem wuchs DEHAS auf inzwischen acht Mitarbeiter an, die den Kunden im In- und Ausland von Patientenmonitoring über Sauerstoffmedizin sowie Medizinische Gase, Service und Zubehör aus einer Hand bieten.
“DEHAS kooperiert beim Produkt- und Dienstleistungsangebot zum einen mit namhaften Herstellern, wie z.B. Dräger Medizintechnik, Weinmann und Datascope“, so Kristina Mittendorf, DEHAS Geschäftsführerin, „zum anderen bietet DEHAS zunehmend Produkte unter eigenem Label an“. Der Produktionsbereich in Lübeck befindet sich derzeit im Aufbau, die entsprechende Zertifizierung gemäß Medizinproduktegesetz und der einschlägigen Normen wird voraussichtlich im August abgeschlossen sein.
Aufsehen am Markt erregt DEHAS gerade durch verschiedene spannende Projekte. So wurde z.B. in Zusammenarbeit mit der Universität zu Lübeck, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und dem Schifffahrtsmedizinischen Institut der Marine die Akut Box Sarrrah entwickelt, die als Hilfsmittel die Überlebensmöglich-keiten von unfallbedingt stark unterkühlten Menschen in der Seerettung verbessern soll. „Es ist beachtlich, was DEHAS als kleines Unternehmen schon leistet“, meint Bürgermeister Bernd Saxe und weiter „hier im Hochschulstadtteil sind gute Möglichkeiten gegeben, um noch Größeres zu erreichen. Das Unternehmen ist aber auch ein weiterer Beleg für das starke Potenzial des Medizintechnikclusters Lübeck.“
DEHAS rüstet auch die Versorgungsschläuche für medizinische Gase und die Gasartkennzeichnungen der zugehörigen gasmedizinischen Geräte auf den aktuellen gesetzlich vorgeschriebenen Stand um. Diese Maßnahme erfordert neben fachlicher Kompetenz eine rücksichtsvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit zahlreichen Krankenhäusern und Kliniken, da sie während des laufenden Betriebs erfolgt. „Individuelle Beratung wird bei uns groß geschrieben“, so Mittendorf, „wir sind per Fax, E-Mail, Brief, via Telefon oder über unseren Online-Shop unter www.dehas.de immer für unsere Kunden sowie Partner da“.
DEHAS verzeichnet in den Jahren seit der Gründung jährliche Umsatzzuwächse von mindestens 35 Prozent. Für die kommenden drei Jahre wird ein weiteres jährliches Wachstum von ca. 20 Prozent angestrebt. Parallel dazu soll sich die Zahl der Mitarbeiter um ca. zwei pro Jahr erhöhen. „Es ist reizvoll, ein Unternehmen in der frühen Wachstumsphase aktiv zu begleiten“, teilt Spyridon Aslanidis, zuständiger Projektleiter von der Wirtschaftsförderung LÜBECK GmbH, mit. „Momentan arbeiten wir daran, die mittelfristige Standortfrage zu klären - auch ein Neubau wird nicht ausgeschlossen“, erläutert Aslanidis, „der Medizintechnikstandort Lübeck, insbesondere der Hochschulstadtteil mit seiner Nähe zur Medizinischen Universität, dem Uni-Klinikum und der Fachhochschule Lübeck, wäre auch für die Zukunft der ideale Standort“.
Autor: Heike Biganski/red. Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.
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