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Weiterbildung in Lübeck

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25.06.2007 16.49


950.000 Euro für Forschung an der Uni Lübeck

Kräftiger Schub für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Medizinern und Informatikern an der Universität Lübeck. Wissenschafts-Staatssekretär Jost de Jager hat am Montag für vier Forschungsprojekte an Rektor Prof. Dr. Peter Dominiak und die beteiligten Wissenschaftler einen Förderbescheid über insgesamt 950.000 Euro aus dem Innovationsfonds des Landes überreicht.

Nach den Worten des Staatssekretärs habe der Innovationsfonds in den letzten Jahren viele Projekte und Strukturentwicklungen an den Hochschulen möglich gemacht. Seit 2005 stehen mindestens sieben Millionen Euro jährlich zur Verfügung. In den ersten drei Jahren der Laufzeit zwischen 2004 und 2006 konnten Zusagen für Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro gemacht werden. Davon ging rund ein Fünftel an die Universität in Lübeck.

Die Fördersummen aus Mitteln des Innovationsfonds gehen an Prof. Dr. rer. nat. Stefan Fischer (Direktor des Instituts für Telematik, 145.500 Euro), Prof. Dr. rer. nat. Rolf Hilgenfeld (Direktor des Instituts für Biochemie, 484.000 Euro), Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Ulrich Hofmann (Institut für Signalverarbeitung und Prozessrechentechnik, 307.000 Euro) und Prof. Dr. med. Dr. phil. Hans-Heinrich Raspe (Direktor des Instituts für Sozialmedizin, 10.000 Euro).

Als Beispiele für die geförderten Projekte der Lübecker Universität nannte de Jager die Grundlagenentwicklung für neue Wirkstoffe gegen Viruserkrankungen, beispielsweise den so genannten Norovirus, der immer schwere Magen-Darmerkrankungen auf Kreuzfahrtschiffen auslöst. Das Institut Sozialmedizin erhält Unterstützung für die Beteiligung an EU-Forschungsprojekten. Dabei geht es insbesondere um Volkskrankheiten, die durch Rauchen, Bewegungsmangel sowie Über- und Fehlernährung ausgelöst oder verschlimmert werden.

Darüber hinaus unterstützt das Land den Antrag der Universität Lübeck für die Exzellenzinitiative des Bundes mit 50.000 Euro. Die Universität bewirbt sich bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) um die Förderung einer so genannten Graduiertenschule "Computing in Medicine and Life Sciences". In ihr sollen Absolventen aus der Medizin und der Informatik gemeinsam forschen und lernen. Am 4. Juli wird de Jager die Lübecker Wissenschaftler nach Bad Honnef (Bonn) begleiten, wo das Projekt von internationalen Gutachtern bewertet wird. Bei einer positiven Förderentscheidung im Herbst 2007 würde die Universität für dieses Projekt für fünf Jahre jährlich 1,2 Millionen Euro erhalten.

Autor: WiMi SH/red.

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