Freitag, der 3. September 2010

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08.09.2007 11.11


CDU: Borns lässt Jugend hängen

"Die SPD-Senatorin Annette Borns verweigert der Jugend in St. Lorenz Nord eine altersgerechte Jugendbetreuung und überlässt sie der Straße", sagt Willi Meier, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Holstentor Nord.

"In Gesprächen im Jugendamt musste die Jugendinitiative, der Vertreter der Kirche und der Diakonie, der Schule Vorwerk, des Bürgervereins und der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Holstentor Nord angehören, die schockierende Bankrotterklärung seitens des Amtsleiters zur Kenntnis nehmen", erklärt Meier. "Trotz massiver Proteste, auch von Jugendlichen, wird es keine wesentliche Verbesserung in der Jugendarbeit geben. Die 12 bis 17-jährigen werden der Straße überlassen."

Bereits jetzt würden Anwohner, die Vorwerker Heime und auch Vertreter der Polizei über zunehmenden Vandalismus, Belästigungen und Abdriften der Jugend in die drohende Kriminalität beklagen.

"Während für andere Stadtteile die 3 bis 5-fache Personalausstattung je 1000 Einwohner zur Verfügung stehen, wird in St. Lorenz Nord bisher nur eine Schularbeitenhilfe für 10-bis 12-jährige Kinder von der Stadt angeboten. Dies ist aber völlig überflüssig, da diese Leistung bereits von den Schulen ausreichend angeboten werden."

Kinder ab 12 Jahren würden abgewiesen, für sie gebe es bisher kein ausreichendes Programm. Das Jugendamt wolle jetzt lediglich an 2 Nachmittagen durch einen freien Mitarbeiter zusätzliche Angebote schaffen, was völlig unzureichend sei. "Eine gerechte Verteilung der Mitarbeiter auf alle Stadteile gleichermaßen lehnt die Senatorin ab. Dies obwohl bekannt ist, dass St. Lorenz Nord der bevölkerungsreichste Stadtteil, mit der höchsten Arbeitslosenzahl und den meisten Alleinerziehenden und de höchsten Migrantenzahl ist", empört sich Willi Meier.

Die Jugend in diesem Stadtteil mit den größten Problemen wird von der Senatorin Borns (SPD) bewusst hängen gelassen. Ihre Mitarbeiter in den anderen Stadtteilen sind ihr wichtiger, als das Wohl der Kinder und Jugendlichen in St. Lorenz Nord. Eine gerechte Umverteilung der Mitarbeiter lehnt sie ab. Wie kann man die Jugend in St. Lorenz Nord nur so unfair und unsozial behandeln? Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine Rücknahme der Haushaltskürzungen, die sicherlich notwendig und zu akzeptieren sind. Es geht um eine gerechte Versorgung in allen Stadtteilen und eine gleichmäßige Verteilung der Steuermittel. Auf dem Rücken der Jugendlichen in St. Lorenz Nord werden andere Stadtteile durch Senatorin Borns (SPD) bevorzugt."

Autor: CDU Holstentor Süd/red,

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