Sonnabend, der 31. Juli 2010

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28.03.2008 16.06


FDP mit eigenem Infostand gegen Neo-Nazis

Die Lübecker FDP wird sich an den morgigen Aktionen gegen den geplanten Aufmarsch von Neo-Nazis mit einem Infostand auf dem Schrangen beteiligen. "Für uns Liberale ist es selbstverständlich, dass wir auch uns auch öffentlich ohne wenn und aber gegen jede menschen- und freiheitsmissachtende Ideologie stellen", so Thomas Schalies, FDP-Spitzenkandidat zur Kommunalwahl.

Der FDP-Mann bedauerte in diesem Zusammenhang, "dass es bis heute nicht gelungen ist, ein ausschließlich aus demokratischen Parteien und gesellschaftlichen Organisationen bestehendes Aktionsbündnis gegen die jährlich wiederkehrenden Aufmärsche der Neo-Nazis zu schmieden." Eine Teilnahme der FDP an dem bestehenden Bündnis "Wir können sie stoppen" schloss Schalies wegen der dortigen Mitgliedschaft linksextremistischer Gruppen wie "Avanti" und "Lübecker Bündnis gegen Rassismus" auch für die Zukunft kategorisch aus.

Die FDP hat ihre Position in einem Flugblatt festgehalten, das am Samstag verteilt wird. Der Inhalt:

(")Wehret den Anfängen - Neo-Nazis die Stirn bieten!

Auch in diesem Jahr versuchen unverbesserliche Neo-Nazis wieder, aus der schweren Bombardierung Lübecks durch die britische Luftwaffe am 29. März 1942 („Palmarum") für ihre wirren politischen Ideen Kapital zu schlagen.

Die Lübecker Bürgerinnen und Bürger wissen aber sehr genau, dass der Luftangriff auf Lübeck eine Reaktion auf den von Nazi-Deutschland begonnenen rücksichtslosen Krieg war, dem in Europa Millionen von Menschen zum Opfer fielen.

Der Aufmarsch der Rechtsextremisten in Lübeck dient nicht dem ehrlichen Gedenken aller Gewaltopfer, sondern soll den Zusammenhalt der neuen Nazis durch Provokation der Demokraten stärken. Die Lübecker FDP verurteilt den Nazi-Aufmarsch deshalb aufs Schärfste!

Die Lübecker Liberalen werden sich aber auch weiterhin mit gleicher Entschlossenheit von Linksextremisten wie „Avanti" und dem „Lübecker Bündnis gegen Rassismus" abgrenzen, die versuchen, demokratische gesellschaftliche „Anti-Nazi-Bündnisse" zu unterwandern.(")

Autor: FDP/red.

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