Sonnabend, der 31. Juli 2010

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11.09.2008 15.20


SPD fordert langfristige Sicherung des Casinos

Durch die in Schwierigkeiten geratene HSH Nordbank steht auch das Casino wieder vor einer möglichen Privatisierung. Die SPD fordert, von einer Abgabe an Finanzinvestoren abzusehen.

Der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Peter Reinhardt erklärt: "Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei der HSH Nordbank dürfen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten im Casino Travemünde ausgetragen werden. Die Lösung der finanziellen Probleme darf nicht zu Lasten der Beschäftigten und des Haushaltes der Hansestadt Lübeck erfolgen."

Die Lübecker SPD-Fraktion unterstützt die Forderung von Gewerkschaft und Betriebsrat bei einem möglichen Verkauf die Arbeitsplätze langfristig zu sichern und einen Verkauf an einen Finanzinvestor, der nur kurzfristige Profitinteressen im Auge hat, zu verhindern.

"Das Casino Travemünde muss weiter gestärkt werden und braucht einen langfristigen Investor, der die Spielbank in ein sicheres Fahrwasser steuert", so Reinhardt. "Nur so können der Standort Travemünde und die Zuweisungen aus der Spielbankabgabe langfristig abgesichert werden."

Autor: SPD/red.

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