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17.02.2009 08.57


Neues Hotel und Eventcenter für Travemünde

Bis zu 1000 zusätzliche Gästebetten auf einen Schlag, eine Attraktion für Tagestouristen, ein Schwimmbad, Kino, Freizeiteinrichtungen: Der aufsehenerregende Plan einer Travemünder Projektgemeinschaft könnte viele Travemünder Probleme auf einen Schlag lösen.

Die Travemünder Firmen SeaLloyd und die Moebius GmbH wollen ein historisches Kreuzfahrt-Schiff in Travemünde vor Anker gehen lassen. Die in Medienberichten genannte "Maxim Gorki" kommt für die Investoren aber nicht in Frage.

Schon seit längerer Zeit beschäftigen sich beide Firmen mit dem Gedanken, ein historisches Kreuzfahrtschiff als multifunktionelles Hotel- und Eventcenter fest nach Travemünde zu holen. Ohne etwas voneinander zu wissen. Nachdem Diplom-Ingenieur Peter Werner, der auf dem Priwall wohnt, sich an Karl Erhard Vögele (FDP) wandte, um sich Rat für das weitere Vorgehen im Ostseebad zu holen, machte der beide bekannt. Nun wurde eine Projektgemeinschaft gegründet.

Für Travemünde sind die wesentlichen Vorteile eines solchen Projektes (neben der Erhöhung der Bettenkapazität) eine zusätzliche und einmalige Sehenswürdigkeit und Attraktion, insbesondere auch für die Nebensaison sowie ein Kino, ein Theater und nach Umbau ein Schwimmbad und ein Spiel- und Sportcenter. Das Schiff fügt sich harmonisch in die Stadtsilhouette ein und wertet diese auch noch auf.

Das Projekt ist den Travemünder Politikern bereits vergangene Woche vorgestellt worden, die wiederum ihre Parteien in Lübeck informiert haben. Am vergangenen Freitag haben sich die Herren Werner (SeaLloyd) und Moebius (Moebius GmbH) mit dem Wirtschaftssenator Halbedel und zuständigen Mitarbeitern getroffen, um die Idee mit einem in Travemünde festliegenden Kreuzfahrtschiff zu erörtern.


Die Investoren im Gespräch mit Senator Wolfgang Halbedel.

Der Senator hält ein Kreuzfahrtschiff für Travemünde für eine interessante Angelegenheit, die weiter verfolgt werden sollte. Bei diesem Treffen wurden auch mögliche Liegeplätze in Travemünde diskutiert. Die Gesprächspartner sind sich einig, dass es Liegeplatzmöglichkeiten nach baulichen Maßnahmen für ein Kreuzfahrtschiff mit einer Länge bis 200 Metern gibt. Der Senator verwies darauf, dass jedoch vorher die Kostenübernahme geklärt werden muss und die politische Zustimmung für ein historisches Kreuzfahrtschiff in Travemünde erforderlich ist.

Autor: TA/red.

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