Sonnabend, der 31. Juli 2010

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06.10.2009 11.14


Hiller-Ohm: Lübeck entwickelt Internet der Zukunft

Moderne Kommunikationsmittel – besonders das Internet – werden immer wichtiger für Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Anwendungen wie soziale Netzwerke, Internettelefonie oder Fernsehen per Internet stellen immer mehr Anforderungen an das Internet. Der Bund fördert drei Lübecker Forschungsinstitute mit 670.000 Euro.

Die Bundesregierung das Projekt "German Laboratories" (kurz "G-Lab") zur Erforschung des Internets der Zukunft mit insgesamt zwölf Millionen Euro. Erfreulich für Lübeck: Gleich drei Partner dieses Projektes kommen aus der Hansestadt. Die Universität zu Lübeck, die Fachhochschule Lübeck und die hier ansässige coalesenses GmbH werden jetzt mit insgesamt rund 670.000 Euro gefördert, um sich an der Erforschung neuer Drahtlosnetzwerke zu beteiligen.

"Ich freue mich, dass Lübeck die Zukunft des Internets aktiv mitgestaltet", erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD). "Die Zuteilung der Fördermittel zeigt, dass die Hansestadt als Wissenschaftsstandort gefragt ist. Die drei Lübecker Projektpartner übernehmen mit der Weiterentwicklung des Internets eine wichtige Aufgabe. Das Internet ist für viele Lebensbereiche unersetzlich geworden. Es erleichtert die Kommunikation mit Freunden und Familie weltweit und bietet die Möglichkeit, auch von zu Hause aus am Arbeitsleben und an Bildungsangeboten teilzunehmen. Auch für Unternehmen ist das Internet unverzichtbar."

Das Projekt "G-Lab" wurde im Oktober 2008 begonnen und ist in zwei Phasen unterteilt, die jeweils drei Jahre dauern. Der Startschuss für die zweite Phase fiel Anfang September. Ziel dieses Projekts ist es, einen deutschen Beitrag zur Gestaltung des Internets der Zukunft zu leisten, damit dieses den neuen Anforderungen an Flexibilität, Mobilität und Sicherheit gerecht wird. Schwerpunkt der zweiten Phase ist die Errichtung eines Experimentalnetzwerkes, um die in Phase I entwickelten Technologien zu testen und weiterzuentwickeln.

"Mit Investitionen in Forschung und Entwicklung schaffen wir auch neue Arbeitsplätze", so Hiller-Ohm. "Die SPD hat deshalb im letzten Jahr das Ziel durchgesetzt, drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren. Ich freue mich, dass der Forschungsstandort Lübeck davon mit dem Projekt "G-Lab" besonders profitiert."

Autor: Büro HO/red.

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