Freitag, der 3. September 2010
Stadtwerke Lübeck

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28.10.2009 12.30


Neuer Park im dunkeln: Stadt hat kein Geld für Strom

Rund 350.000 Euro hat die Possehl-Stiftung in den neuen Park an der Holstentorhalle investiert. Die bereits verlegten Stromkabel wurden allerdings wieder ausgegraben. Die Stiftung hätte zwar Lampen bezahlt, aber die Stadt kann sich den Strom nicht leisten.

Im urprünglichen Plan war eine Beleuchtung der Fläche vorgesehen, damit der Platz und die kleine Bühne vor der Holstentorhalle auch abends benutzt werden können. Bei den Umbauarbeiten wurden bereits Stromkabel verlegt - und wenig später wieder ausgegraben. Der Stadt fehlt das Geld für den Strom. Die Kosten dürften bei unter einem Euro pro Tag liegen. Einziger Lichtpunkt bleibt das Café an der Ecke zur Wallstraße.



Die Stadt habe sich um die Finanzierung der Stromkosten bemüht, sagt Matthias Erz, Pressesprecher der Stadtverwaltung. So wurde auch die Musikhochschule gefragt, die Nutzerin der Holstentorhalle ist. Man habe aber niemanden gefunden, der diese Aufgabe übernehmen wolle. In Lübeck sei es auch nicht üblich, dass Parkanlagen beleuchtet werden. Die einzige Ausnahme seien Schulwege. "Auch der Bereich vor dem Holstentor ist nicht ausgeleuchtet", so Erz.



So werden wohl auch weiterhin abends die Spaziergänger über die Drähte stolpern, die den Rasen schützen sollen, aber auch den Weg zu den Sitzmöglichkeiten versperren.

Autor: VG

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