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Zum 9. November: Lübeck erinnert an MauerfallDie Grenzöffnung am 9. November 1989 hat Lübeck wie kaum eine andere Stadt betroffen. Zum 20. Jahrestag hat Lübeck einige Aktionen vorbereitet: So wird am Montag in der Marlistraße ein Mauerstück aufgebaut, an dem Gedanken zur Teilung gesammelt werden.Die Stadt lädt bereits am 8. November 2009 von 14 bis 17 Uhr in der Großen Börse im Lübecker Rathaus zum Shantychorsingen ein. Zwei Chöre aus Lübeck und zwei Chöre aus Mecklenburg-Vorpommern präsentieren ihre Lieder. Bürgermeister Bernd Saxe begrüßt zu Beginn des Konzertes die Mitglieder Chöre und die Besucher. Mit dabei ist der Passat Chor und der Shantychor Möwenschiet aus Lübeck, De Klaashahns aus Warnemünde und De Schweriner Klönköpp. Der Eintritt ist frei. Der Eingang zur Großen Börse befindet sich auf der Marktseite.
Am Montag, 9. November, um 11.00 Uhr wird auf dem Parkplatz der DRK-Schwesternschaft Lübeck e. V., Marlistraße 10, eine zwei Meter hohe und 5,60 Meter lange Mauer aufgebaut. Sie wird bis Oktober 2010 stehen bleiben. Die offizielle Eröffnung wird Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer vornehmen. Alle Passanten sind aufgerufen, ihre Gedanken zur Wiedervereinigung an der Mauer zu veröffentlichen.
Wie die Zonenrandlage das Leben in Lübeck geprägt hat, wie die "große Geschichte" sich auf das Leben der Menschen ausgewirkt hat, davon erzählt die Ausstellung "Grenzerfahrungen. Vom Leben mit der innerdeutschen Grenze bei Lübeck", die noch bis zum 3. Oktober 2010 im Kulturforum Burgkloster in Lübeck zu sehen ist. Aus Anlass des 20. Jahrestages der Grenzöffnung am 9. November ist das Museum ausnahmsweise auch an diesem Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.
Bis 14. November 2009 zeigt die Stadtbibliothek die Ausstellung "Gebrauchsliteratur in der DDR – aus den Beständen einer Bibliothek der Nationalen Volksarmee". Sie ist zu sehen im Foyer der Stadtbibliothek Lübeck, Hundestraße 5-17, während der normalen Öffnungszeiten. Präsentiert wird ein bemerkenswerter Ausschnitt aus der Buchproduktion in der DDR. Denn die Bücher stammen aus der Handbibliothek der ehemaligen Grenztruppen in Schönberg und dienten in erster Linie der Unterhaltung. Eingebettet ist die Veranstaltung in das Projekt: "Grenzerfahrungen - 20 Jahre friedliche Revolution, Mauerfall und Deutsche Einheit" der Hansestadt Lübeck.  | Mit Ausstellungen und Aktionen erinnert Lübeck an den 20. Jahrestag des Mauerfalls. |
Text-Nummer: 56721 Autor: red. vom 04.11.2009 12.21 Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken. Kommentare zu diesem Text:frank (eMail: gex666@web.de) schrieb am 04.11.2009 um 19.34 Uhr: na toll dafür hat lübeck geld supi volker wittig (eMail: volker.wittig@travedsl.de) schrieb am 05.11.2009 um 08.27 Uhr: für diesen mauerfall haben wir genug bezahlt!!!
der SOLI ist für 1 Jahr eingeführt worden und den bezahlen wir noch Heute.Da kommt so richtig Freude auf!!!!!!!!!!!!! Dieter schrieb am 05.11.2009 um 09.54 Uhr: Regt euch doch nicht so auf, unsere Politiker werden doch eine funktionierende Steuer nicht abschaffen!!!
Unsere liebe KFZ-Steuer wurde als Luxussteuer bereits im vorletzten Jahrhundert eingeführt und ist zur Stützung der Landeshaushalte gedacht, damals für kurze Zeit gedacht.
Gleichfalls die geliebte Mehrwertsteuer. Der hohe Finanzbedarf durch den Ersten Weltkrieg führte dazu, die heutige Mehrwertsteuer, damals in Höhe von 0,5 %, einzuführen, 1935 wude er auf 2 % erhöht, 1946 auf 3% und 1951 auf 4 %. Wie man sieht, es wurde nur erhöht, erhöht, erhöht.
Als Generalsteuer wurde sie übrigens schon 1754/55 von einem Grafen Brühl (Sachsen) ersonnen. Für jedes Mitglied in der Produktionskette stellt sie einen durchlaufenden Posten dar, bis zum armen Endverbraucher, der die gesamte Steuerlast wirtschaftlich trägt.
Und da glaubt Ihr, dass der Soli abgeschafft werden würde?? Der hat doch neben Aufbau Ost den ersten Golfkrieg mitfinanziert und geht komplett erst mal zweckungebunden an den Bund. Und so weiter, googelt euch mal durch, bevor ich hier ein Buch schreibe. Viel Spass noch! Holger schrieb am 06.11.2009 um 12.37 Uhr: Die Sektsteuer wurde 1902 zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsmarine eingeführt.
Solange die Politik nicht mit dem Sparen anfängt, wird eher noch eine eine leiche Steueranpassung (~-erhöhung) gedacht.
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