Sonnabend, der 31. Juli 2010
Stadtwerke Lübeck

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04.11.2009 12.21


Zum 9. November: Lübeck erinnert an Mauerfall

Die Grenzöffnung am 9. November 1989 hat Lübeck wie kaum eine andere Stadt betroffen. Zum 20. Jahrestag hat Lübeck einige Aktionen vorbereitet: So wird am Montag in der Marlistraße ein Mauerstück aufgebaut, an dem Gedanken zur Teilung gesammelt werden.

Die Stadt lädt bereits am 8. November 2009 von 14 bis 17 Uhr in der Großen Börse im Lübecker Rathaus zum Shantychorsingen ein. Zwei Chöre aus Lübeck und zwei Chöre aus Mecklenburg-Vorpommern präsentieren ihre Lieder. Bürgermeister Bernd Saxe begrüßt zu Beginn des Konzertes die Mitglieder Chöre und die Besucher. Mit dabei ist der Passat Chor und der Shantychor Möwenschiet aus Lübeck, De Klaashahns aus Warnemünde und De Schweriner Klönköpp. Der Eintritt ist frei. Der Eingang zur Großen Börse befindet sich auf der Marktseite.

Am Montag, 9. November, um 11.00 Uhr wird auf dem Parkplatz der DRK-Schwesternschaft Lübeck e. V., Marlistraße 10, eine zwei Meter hohe und 5,60 Meter lange Mauer aufgebaut. Sie wird bis Oktober 2010 stehen bleiben. Die offizielle Eröffnung wird Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer vornehmen. Alle Passanten sind aufgerufen, ihre Gedanken zur Wiedervereinigung an der Mauer zu veröffentlichen.

Wie die Zonenrandlage das Leben in Lübeck geprägt hat, wie die "große Geschichte" sich auf das Leben der Menschen ausgewirkt hat, davon erzählt die Ausstellung "Grenzerfahrungen. Vom Leben mit der innerdeutschen Grenze bei Lübeck", die noch bis zum 3. Oktober 2010 im Kulturforum Burgkloster in Lübeck zu sehen ist. Aus Anlass des 20. Jahrestages der Grenzöffnung am 9. November ist das Museum ausnahmsweise auch an diesem Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Bis 14. November 2009 zeigt die Stadtbibliothek die Ausstellung "Gebrauchsliteratur in der DDR – aus den Beständen einer Bibliothek der Nationalen Volksarmee". Sie ist zu sehen im Foyer der Stadtbibliothek Lübeck, Hundestraße 5-17, während der normalen Öffnungszeiten. Präsentiert wird ein bemerkenswerter Ausschnitt aus der Buchproduktion in der DDR. Denn die Bücher stammen aus der Handbibliothek der ehemaligen Grenztruppen in Schönberg und dienten in erster Linie der Unterhaltung. Eingebettet ist die Veranstaltung in das Projekt: "Grenzerfahrungen - 20 Jahre friedliche Revolution, Mauerfall und Deutsche Einheit" der Hansestadt Lübeck.

Autor: red.

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