| Freitag, der 3. September 2010 |
Linke bringen Versorgung mit Hebammen auf die TagesordnungDie berufliche Existenz der Hebammen in Deutschland wird durch neue Regelungen gefährdet, befürchtet die Linke Lübeck. Die Partei kündigt an, dieses Thema in die Fachausschüsse und die Bürgerschaft einzubringen.Kordula Michels, Kreisvorsitzende der Lübecker Linken und Mitglied im Sozialausschuss weist auf das Problem der Hebammen hin und fordert, dass sich auch die Hansestadt Lübeck mit der neuen Situation beschäftigt. "In Deutschland gibt es rund 4.500 freiberufliche Hebammen, die ein versteuertes Durchschnittseinkommen von rund 1.800 Euro verdienen. Zum 1. Juli 2010 ist jedoch die Prämienerhöhung der Haftpflichtversicherung auf bis zu 4.600 Euro im Jahr aufgestockt worden. Dies gefährdet nun die berufliche Existenz aller Hebammen. Ein nicht zu akzeptierender Zustand - auch für Lübeck", sagt Kordula Michels.
Text-Nummer: 62696 Autor: Linke/red. vom 26.07.2010 12.56 Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken. |
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