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WSA regelt das Gedränge auf der TraveZum 121. Mal findet die Travemünder Woche statt. Über 800 Boote der internationalen und olympischen Klassen nehmen wieder an den Regatten teil. Und das in einem stark befahrenen Bereich in und vor der Trave. Für Ordnung sorgt die Verkehrszentrale des Wasser- und Schifffahrtsamtes.Hunderte Segler wechseln über das enge Fahrwasser zwischen den Regattafeldern und den Liegeplätzen. Hinzu kommen zahlreiche Zuschauerboote, die den Schifffahrtsverkehr unübersichtlich werden lassen. Für die Durchführung einer wassersportlichen Veranstaltung wie die Travemünder Woche ist eine Schifffahrtspolizeiliche Genehmigung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck erforderlich. Diese Genehmigung enthält behördliche Auflagen und Bedingungen und soll für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Veranstaltungen auf dem Wasser sorgen.
Die Verkehrszentrale Travemünde informiert die vom und zum Lübecker Hafen laufenden Schiffe über die jeweilige Verkehrssituation. Mehrere erfahrene Nautiker sind während der Travemünder Woche rund um die Uhr im Einsatz. Unterstützt werden sie durch moderne Technik, wie Radar-, Funk-, dem Automatischen Schiffsidentifikationssystem AIS, elektronischen Seekarten und Schiffsmanagementsystemen.
Ohne Einsatzkräfte vor Ort kann aber eine Veranstaltung dieser Größe nicht durchgeführt werden. Aus diesem Grund werden das Seezeichenschiff "Pirol" sowie das Mehrzweckschiff "Scharhörn" des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck neben den Fahrzeugen der Wasserschutzpolizei zur schifffahrtspolizeilichen Überwachung eingesetzt.
Erstmalig finden in diesem Jahr "Showraces" in der Travemünder Enge statt. Nach den Regatten auf der Lübecker Bucht finden nachmittags Wettfahrten mit bis zu acht Segelbooten statt. In der Travemünder Enge, zwischen Nordermole und Priwallfähre mit einer Fahrwasserbreite von nur 130 Metern, ist eine Begegnung von großen Fahrzeugen nicht möglich. Kleinere Fahrzeuge können aber an den Seiten passieren. Ein gleichzeitig stattfindendes Rennen ist dann hier nicht möglich.
Natürlich darf es nicht zu Behinderungen der im fahrplanmäßigen Liniendienst verkehrenden Ostseefähren führen, die auf eine genaue Einhaltung der Fahrpläne angewiesen sind. Daher werden die jeweiligen Startzeiten von der Verkehrszentrale Travemünde des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck freigegeben. Die Rennzeiten werden genau mit den Passagezeiten der Berufsschifffahrt abgestimmt.  | Das Wasser- und Schifffahrtsamt hat unter anderem die Scharhörn im Einsatz. Foto: WSA |
Text-Nummer: 62777 Autor: WSA/red. vom 30.07.2010 10.38 Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.
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