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08.03.2012 12.56


Fensteraktion für Tibet

Zum 53. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstandes von 1959 ruft die Tibet Initiative Deutschland (TID) am 10. März zu einer "Fensteraktion" auf. Die Aktion zum Fortbestand der Uni Lübecks habe als positives Beispiel gezeigt, dass sich Lübecker Bürgerinnen und Bürger gemeinsam stark machen können und der letztliche Erfolg diesem gemeinsamen Engagement zu verdanken ist.

Die Kontaktstelle der TID in Lübeck möchte in diesem Sinne ein solches solidarisches Bekenntnis als Werkzeug nutzen, um zu zeigen, dass sich Lübeck für Tibet einsetzt. "Angesichts der eskalierenden Gewalt und der steigenden Zahl an Selbstverbrennungen muss die internationale Politik dringend eine Lösung für die Tibet-Frage finden", sagte Nina Kossak, die Sprecherin der Kontaktstelle der TID, in Lübeck. "Am 10. März fordern Menschen weltweit ein Ende der Menschenrechtsverletzungen in Tibet sowie freien Zugang für unabhängige Beobachter in die Krisengebiete."

Unter www.tibet-initiative.de gibt es ein pdf-Dokument zum Ausdrucken, das am Samstag, 10. März, ins Fenster gehängt werden soll. Wie bereits in den vergangenen Jahren, organisiert die TID am 10. März bundesweit Aktionen und Mahnwachen. So finden beispielsweise in Berlin, Frankfurt und München große Demonstrationen statt. Zudem beteiligen sich mehr als 1.150 deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise an der TID-Flaggenaktion und hissen auf ihren Rathäusern und öffentlichen Gebäuden die Flagge Tibets. Darunter das Landesparlament Bremen sowie die Landeshauptstädte Hannover, Magdeburg, Potsdam, Saarbrücken, Stuttgart und Wiesbaden. Die Kontaktstelle Lübeck der TID wird sich an der Mahnwache vor dem Kanzleramt in Berlin gemeinsam mit der Hauptgeschäftsstelle beteiligen.

Mit dem Volksaufstand am 10. März 1959 protestierten die Tibeter gegen die chinesische Fremdherrschaft und versuchten, den Dalai Lama vor dem Zugriff der chinesischen Besatzer zu schützen. Der Dalai Lama musste ins indische Exil fliehen, der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen und kostete zehntausende Tibeter das Leben. Seitdem gedenken Tibeter und Tibet-Unterstützer am 10. März der Opfer der chinesischen Gewaltherrschaft. Im Jahr 2008 kam es an diesem Tag erneut zu verbreiteten Aufständen. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Ausweitung der Proteste erwartet, besonders nachdem in den letzten Monaten zahlreiche Selbstverbrennungen auf dramatische Weise auf die unverändert massive Unterdrückung aufmerksam gemacht haben. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) setzt sich seit ihrer Gründung 1989 für das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Mit bundesweit über 60 ehrenamtlichen Regionalgruppen/Kontaktstellen und nahezu 2.000 Mitgliedern gibt sie Tibet eine starke Stimme.

Autor: TID/red.

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