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13.03.2012 19.59


Freie Bahn für den Korso!

Vor einer Woche sagte die Arbeitsgemeinschaft Christliche Motorradfahrer (ACM) den Korso nach dem Gottesdienst zum Saisonstart ab. Jetzt gab es weitere Gespräche und einen Kompromiss mit der Stadtverwaltung. Der Korso kann kommen! Zum 25-jährigen Jubiläum wird die Strecke sogar 60 Kilometer lang.

Rund 2000 Motorräder werden am 15. April zum Saisonstart an St. Marien erwartet. Seit 25 Jahren findet dort ein Gottesdienst für Biker statt. Anschließend geht es auf das Gelände der Dekra zum großen Saisonstart-Fest. In diesem Jahr hätte der Korso fast nicht geklappt. Der Grund: Die ganze Strecke muss abgesperrt werden. Die Stadt stellt zwar die Schilder und legt sie an den entsprechenden Stellen ab, der ACM muss sie aber bei der Vorbeifahrt des Korso aufstellen. Für eine Absperrschranken inklusive Betonständer werden zwei Mann benötigt - 71 der Schranken hatte die Stadt verlangt, dazu knapp 100 weitere Verkehrszeichen.

Jetzt gab es ein weiteres Gespräch zwischen Bauverwaltung und ACM. Das Ergebnis: Die Zahl der Schilder wird reduziert. Der Verein ist sicher, dass er die neuen Auflagen bewältigen kann. Auch wenn die Genehmigung noch nicht schriftlich vorliegt, kündigt er bereits an, dass der Korso starten kann. Und zum Jubiläum wird die Strecke 60 Kilometer lang und führt sogar ins Umland.

Die Verwaltungsgebühr für die Genehmigung bleibt bei 100 Euro. Immerhin ist die Mitarbeiterin des Bereichs Verkehrs zusammen mit der Polizei die gesamte Strecke abgefahren. Insgesamt hat die Stadt schon 15 Arbeitsstunden investiert.

Bausenator Franz Peter Boden stellte am Mittwoch klar, dass die Verwaltung den Korso von Anfang an unterstützt. Bei der gleichen kurzen Strecke wie im vergangenen Jahr hätte es auch keine neuen Auflagen gegeben.

Das zweite große Motorrad-Treffen in Lübeck, das Hanse Weekend, hat weiterhin schlechte Aussichten auf eine Genehmigung. Es gibt keine Fläche, berichtet Innensenator Bernd Möller. Die nördliche Wallhalbinsel sei von allen Sicherheitsbehörden abgelehnt worden, der einzige Ersatz wäre die MuK. Doch dort ist das Schleswig-Holstein Musikfestival zu Gast. Das geforderte Vier-Augen-Gespräch mit dem Veranstalter lehnt der Senator weiterhin ab. Entscheiden würden die Fachbeamten und nicht er. Deshalb sei ein solches Treffen unnötig.

Autor: VG

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