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22.03.2012 18.26


Mitgliederzahlen bei der Freiwilligen Feuerwehr konstant

Mit 753 Mitgliedern ist die Zahl der Ehrenamtler bei den Freiwilligen Feuerwehren Lübecks im vergangenen Jahr konstant geblieben. Diese gute Nachricht konnte Stadtbrandmeister Detlef Radtke bei der Jahreshauptversammlung verkünden. Damit ist auch der Katastrophenschutz in der Stadt gut aufgestellt. Er mahnte aber auch eine stärkere Unterstützung der Stadt für die Retter an.



Unter dem Motto "Wir sind..." veranstaltete der Stadtfeuerwehrverband Hansestadt Lübeck am Wochenende im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Moisling die Jahresmitgliederversammlung 2012 mit 99 Delegierten aus den Freiwilligen Feuerwehren und Werkfeuerwehren Lübecks. Stadtbrandmeister Radtke begrüßte neben Innensenator Bernd Möller, Gäste aus den Lübecker Bürgerschaftsfraktionen, der Berufsfeuerwehr Lübeck und Feuerwehrführer aus den Nachbarkreisen. Unter den Ehrenmitgliedern des Stadtfeuerwehrverbandes ist auch die frühere Innensenatorin Dagmar Pohl-Laukamp.

In seiner Rede erläuterte Radtke den Jahresbericht 2011. Er hob die gegenüber dem Vorjahr gleichgebliebene Mitgliederzahl von 753 weiblichen und männlichen Mitgliedern in den Einsatzabteilungen hervor und lobte die Gute Nachwuchsarbeit in den Lübecker Jugendfeuerwehren. Insgesamt gibt es 285 Jugendliche in 15 Jugendfeuerwehren. In Lübeck wird der Brandschutz durch die Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren sichergestellt. Stadtbrandmeister Radtke stellte heraus, dass die Hansestadt Lübeck durch die Freiwilligen Feuerwehren erhebliche Personalkosten einspart. Die Freiwilligen Wehren stellen nicht nur Einsatzkräfte im Grundschutz, sondern auch bei Großschadenslagen und im Katastrophenschutz.

"Brand- und Katastrophenschutz ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtaufgabe der Hansestadt Lübeck", sagte Radtke. "Einsparungen bei der Feuerwehr gefährden die Abarbeitung dieser Pflichtaufgaben. Erforderlich ist auch bei knappen Kassen, die Ausrüstung und Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehren angemessen sicher zu stellen. Besonders vordringlich ist der Neubau eines 2-ständigen Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Kücknitz."

Detlef Radtke machte das Motto der diesjährigen Jahreshauptversammlung deutlich: "Wir sind ein unverzichtbarer Partner in der Gefahrenabwehr der Stadt. Wir sind weiterhin bereit Freizeit und Gesundheit einzusetzen, erwarten aber, dass die Hansestadt Lübeck die erforderlichen Rahmenbedingungen schafft. Wir sind professionell, hoch motiviert und stolz auf unsere ehrenamtliche Arbeit. Wir sind in den Stadtteilen verwurzelt und gerade dass ist unsere Stärke in der Jugendarbeit, in der Nachwuchsgewinnung und bei sozialem Tätigkeiten."

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde der Bereitschaftsführer der 1. Feuerwehrbereitschaft und Beisitzer im Vorstand des Stadtfeuerwehrverband Thomas Schröter für seine langjährige Mitarbeit im Vorstand geehrt. Zum Amtsnachfolger wurde mit großer Mehrheit Sven Klempau aus der Freiwilligen Feuerwehr Moisling gewählt.

Senator Bernd Möller wies in seiner Rede auf die schwierige Haushaltslage hin, lies aber keinen Zweifel daran, das die Freiwilligen Feuerwehren für die Gefahrenabwehr in Lübeck weiterhin gebraucht werden. Carsten Stier (FDP), Vorsitzender des Ausschuss für Sicherheit und Ordnung, bekräftigte in seinen Grußworten den Gedanken "Demokratie lebt vom Ehrenamt". Er lobte die stabil bleibenden Mitgliederzahlen der Einsatz- und Jugendabteilungen. Neben den folgenden Gastrednern Frank Zahn (SPD), Rüdiger Hinrichs (CDU) und Oliver Dedow (BfL) bekundete auch Stier die jederzeitige Rückendeckung und überparteiliche Einigkeit im Ausschuß für Sicherheit und Ordnung in Angelegenheiten der Freiwilligen Feuerwehr in Lübeck.

Der stellvertretender Stadtwehrführer Walter Gaul beendete die Versammlung und dankte allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der Freiwilligen Feuerwehren für ihre Mitarbeit, für ihre Leidenschaft und ihren Willen, sich für ihren Stadtteil einzusetzen und in der Gefahrenabwehr in der ganzen Stadt mitzuarbeiten. Gedankt wurde aber auch den Familien und Partnern sowie Arbeitgebern. Sie alle sind es, die das Ehrenamt unterstützen und somit erst ermöglichen.

Autor: Björn von Mateffy/red.

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