Sonnabend, der 25. Mai 2013
+++ HL-live.de - Archiv +++29.03.2012 11.25
Regenbogenempfang im Lübecker RathausUnter dem Motto "Raus aus der Ecke - rein in die Mitte" lädt Bündnis 90/Die Grünen am Freitag um 19 Uhr ein zum Gespräch mit Volker Beck (MdB) und Marret Bohn (MdL) über Grüne Politik für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Intersexuelle und Transgender.
Die Moderation übernehmen Eka von Kalben (Grünen-Landesvorsitzende) und der Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen.
"Trotz vieler gesellschaftspolitischer Erfolge sehen sich viele Lesben und Schwule auch weiterhin im Alltag bedroht. Auf Schulhöfen, in Fußballstadien oder bestimmten Musikszenen, sind noch immer homo-feindliche und antihomosexuelle Parolen zu hören. Auch im Wirtschafts- und Arbeitsleben besteht noch erhebliche Diskriminierungsgefahr", so die Grünen. "Das kann eine demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen! Es darf keinen Rollback geben! Schwul-lesbisches Leben gehört in die Mitte der Gesellschaft! Homophobie ist nach wie vor ein ernst zu nehmendes Problem. Sie schränkt die grundgesetzlich garantiert freie Entfaltung der Persönlichkeit vieler Bürgerinnen und Bürger empfindlich ein. Noch heute gibt es weder eine vollständige Gleichstellung von Schwulen und Lesben noch eine vollständige gesellschaftliche Akzeptanz. Wir brauchen einen nationalen Aktionsplan gegen Homophobie. Die Politik ist auf allen Ebenen gefordert, in Bund, Ländern und Kommunen. Alle gesellschaftlichen Gruppen sind aufgefordert, sich mit Homophobie auseinanderzusetzen und ihren Beitrag für ein Klima der Achtung und des Respekts zu leisten."
Eka von Kalben (Landesvorsitzende): "Wir Grüne kämpfen weiter für die völlige Gleichstellung von Homosexuellen überall da, wo es überfällig und notwendig ist."
Rasmus Andresen (MdL): "Eine demokratische Gesellschaft muss das Recht durchsetzen, jederzeit und an jedem Ort ohne Angst anders sein zu können."
Volker Beck (MdB): "Homosexualität ist keine freiwillige Entscheidung, sondern ein unveränderliches Persönlichkeitsmerkmal."
Marret Bohn (MdL): "Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Für uns gilt: Gleiche Rechte für gleiche Pflichten." Autor: Grüne/red. Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.
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