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Sonnabend,
der 21. Juli 2018






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30.08.2015 08.52


Volle Häuser in der 15. Lübecker Museumsnacht

So mögen sich die Organisatorinnen die 15. Lübecker Museumsnacht gewünscht haben: Kein kalter Wind, angenehm warme Temperaturen bis zur Mitternacht Tausende waren am Sonnabend unterwegs, um die kulturellen Angebote von Museen, Galerien und Institutionen zu genießen.



An einigen Stellen begann es bereits vor dem offiziellen Startschuss, zum Beispiel am Holstentor. Kinder sollten schließlich auch beteiligt werden. Den Startschuss gab dann Kultursenatorin Kathrin Weiher, pünktlich auf die Sekunde in den letzten 18-Uhr-Glockenschlag vom Turm der Jakobikirche hinein. Im Behnhausgarten betonte sie, die Museumsnacht sei ein besonderes Event in unserer an Kultur so reichen Stadt. "Wir haben Kultur zu bieten, als hätte Lübeck die doppelte Einwohnerzahl!" Weiher erinnerte an die Anfänge und dankte der Initiatorin Dr. Ingaburgh Klatt, die im Jahre 2000 die Idee zur Diskussion stellte.

Seit 2005 macht sich Helene Hoffmann mit ihrem Team Gedanken zum Tage beziehungsweise zur Nacht. Mit viel Überzeugungskraft schafft sie es, immer wieder und immer mehr Menschen zum Mitmachen zu begeistern. 36 Anbieter waren es in diesem Jahr, darunter allein 24 Galeristen. Sogar einige zur Zeit leer stehende Läden wurden für diesen Abend mit Leben gefüllt. Nach der Eröffnung auf der Bühne im Garten des Behnhauses ging es hier musikalisch weiter. Steffen Kubach vom Ensemble des Lübecker Theaters sang und moderierte während des ganzen Abends.


Drei von acht - Die Tanzgruppe Rossina brachte eine weitere Farbe ins Programm.

Einen besonderen Höhepunkt stellte die Katharinenkirche dar. Nach mehrjähriger Restaurierungszeit war sie erstmals wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Abendsonne ließ das Weiß der Wände und Gewölbe aufleuchten. Die Führungen waren heiß begehrt. Später verzauberten Licht und Musik von Raphael Marionneau das gotische Gotteshaus. Im Behnhaus gab es derweil nicht nur Bildende Kunst und Musik. Die Tanzgruppe Rossina bescherte weitere optische Reize. Auch im Buddenbrookhaus, wo man nach Mitternacht den Absacker nehmen konnte, reichten die Plätze oft nicht aus.

Im St. Annen-Museum, wo den Akteuren nur der Raum des Museumsshops blieb, drängte sich das Publikum vor den Scheiben, um über die Schultern der vorn Stehenden einen Blick auf die Performance der russischen Choreographin und Tänzerin Irina Demina und des aus Neuseeland stammenden Tänzers Joshua Rutter zu erhaschen. Schließlich sollte es um sieben Todsünden gehen. Da wollte man doch wenigstens eine miterleben. Hinter die Geheimnisse des Blind Date wollten ebenfalls viele Besucher kommen.

Das Günter Grass-Haus bot eine Attraktion außerhalb der eigenen Mauern, eine literarische Bootstour auf der Trave. Jeweils 80 Personen waren auf der MS Hertha Quandt erlaubt. 15 Minuten vor Abfahrt sollten Interessenten am MuK-Anleger sein. Da war das Schiff längst ausgebucht. "Kommen Sie für die nächste Tour am besten eine Stunde vorher", hieß es. Kommentar aus dem Publikum: "Dann können wir ja gleich hier stehen bleiben." Die Enttäuschten wurden mit einem Feuerwerk entschädigt, das um 22 Uhr auf der Wasserseite des Radisson-Hotels abbrannte.

Hanse-Museum, Naturkunde-Museum, Figurentheater-Museum alle waren beteiligt. Unmöglich, alles zu besuchen. Kultursenatorin Weiher hatte recht, als sie bei der Eröffnung meinte: "Für alle bietet diese Nacht etwas. Hoffentlich findet jeder das Richtige."

Autor: TD

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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