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03.07.2016 09.01


Kunst am Kai: Volle Halle trotz Fußball-EM

Gleich zwei Festivals begannen am Sonnabend in Lübeck. In der Rotunde der MuK ging das Vorkonzert des SHMF über die Bühne. (Offizieller Auftakt ist Sonntagabend.) Einige hundert Meter entfernt, auf der nördlichen Wallhalbinsel, hob Gabriele Pott den Taktstock zum ersten Konzert von "Kunst am Kai 2016".

Sie habe aus aktuellem Anlass das Thema "Frieden und Verständigung" für ihre dritte Saison im historischen Hafenschuppen C gewählt, sagte Gabriele Pott bei ihrer Begrüßung. Die Halle war ausverkauft. Eine lange Warteliste wurde an der Kasse geführt. Sie konnte nicht abgearbeitet werden; trotz der Konkurrenz durch das Fußballspiel Deutschland – Italien. Die vielen Freunde der Musik und des "Unternehmens Kunst am Kai" wurden nicht enttäuscht.

Auf dem Programm stand ein zeitgenössisches Werk des in England bekannten Komponisten Karl Jenkins (Jahrgang 1944). Überschrift: "The Peacemakers – Die Friedensstifter". Jenkins hat Texte zum Frieden von verschiedenen Persönlichkeiten vertont; von Mahatma Gandhi und Mutter Theresa bis Nelson Mandela oder Martin Luther King. Auch Rückgriffe in die Geschichte wurden vorgenommen, zum Beispiel mit dem berühmten Friedensgedicht, das Franz von Assisi zugeschrieben wird.

Gabriele Pott hatte eine ungewöhnlich große Zahl von Mitwirkenden aufgeboten. An die 200 Sängerinnen und Sänger, zum Beispiel. Nicht nur ihr eigener Chor, die Lübecker Singakademie stand auf den Podien, sondern auch Mitglieder des Buxtehude-Chores aus Bad Oldesloe, von Notabene und dem "Chor International". Dazu Mädchenchöre aus Lübeck und Berlin, Kinder- und Jugendchor der Lübecker Waldorfschule.

Nicht genug damit. Das musikalische Geschehen wurde auch optisch angereichert, mit Tänzerinnen der Musik- und Kunstschule, die als Friedensengelchen durch den Raum schwebten oder sich auf Wolken zum Schlaf betteten. Als Einlage aus Nahost erlebte das Publikum mit entsprechendem Instrumentarium "Leylamour & Aldamar", eine ausdrucksstarke Tänzerin und einen kleinen singenden Friedensengel. In dieser Form war das Werk, wie in der Ankündigung behauptet, tatsächlich eine Uraufführung.

Der Komponist Karl Jenkins schreibt volkstümlich-eingängige Musik. Sie wurde vom Gesamtchor oder einzelnen Gruppen vorgetragen, schwungvoll und mit Hingabe. Das Festivalorchester, bestehend aus Philharmonikern und Studierenden der Musikhochschule, trug das Seine zum Erfolg bei, von der temperamentvollen Dirigentin ganz zu schweigen. Es gab Riesenapplaus zwischendurch und am Schluss. Bei der großen Zahl der Mitwirkenden scheinen Wiederholungen nicht möglich. Die Karten wären sicher ebenfalls schnell vergriffen.

Unbedingt erwähnt werden müssen Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Lübeck. Sie fügten eine Sprechmotette ein, in der die aktuelle Flüchtlingssituation behandelt wurde. Auch das Friedenslied eines libanesischen Mädchens oder der orientalische Tanz erhielten Sonderapplaus. In dieser Woche heißt es an mehreren Abenden im Schuppen C "Café der Kulturen" oder "Einfach meditieren". Das genaue Programm ist im Internet unter www.kunst-am-kai.de zu finden.

Autor: A. Erdmann

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