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08.09.2016 12.21


IHK beschließt Fehmarnbelt-Strategie

Ein rund 18 Kilometer langer Tunnel soll ab 2028 Fehmarn und Lolland und damit Dänemark und Südschweden mit dem europäischen Festland verbinden. Die Vollversammlung der IHK zu Lübeck hat am Donnerstag eine "Fehmarnbelt-Strategie" beschlossen. Ziel ist die Vertretung der Interessen der regionalen Wirtschaft.

Das Königreich Dänemark hat das Planungsrecht hergestellt und die Aufträge an zwei internationale Baukonsortien vergeben. Bis Ende 2017 will auch die deutsche Seite die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen und den Weg für den Bau des größten Absenktunnels der Welt bereiten. Die Wirtschaft in der HanseBelt Region unterstützt das Vorhaben, weil sie größere Chancen als Risiken sieht. "Bis die ersten Autos und Züge unter dem Fehmarnbelt fahren, wird die IHK zu Lübeck das Projekt konstruktiv begleiten", kündigte IHK-Präses Friederike C. Kühn an. Die Mitglieder der IHK-Vollversammlung haben dafür einstimmig eine neue Fehmarnbelt-Strategie beschlossen.

Inhaltlich baut diese Strategie auf einer bereits im Jahr 2010 von der damaligen Vollversammlung beschlossenen Resolution zur Fehmarnbelt-Querung auf. "Das Projekt wird Realität werden. Wir wollen die Zukunft unserer Region aktiv mitgestalten, dafür benötigen wir eine klare Strategie", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning. Diese orientiere sich an den drei Säulen der IHK-Arbeit: Vertretung des Gesamtinteresses der regionalen Wirtschaft, Service- und Beratungsleistungen für die Mitgliedsunternehmen sowie hoheitliche Aufgaben anstelle des Staates. Diesen gesetzlichen Aufgaben hat die IHK insgesamt vier strategische Schwerpunkte zugeordnet: Informieren und Impulse geben, Know-how erweitern, Herausforderungen gemeinsam mit Partnern meistern sowie Mitgestaltung und Interessen vertreten. Für jeden dieser Bereiche gibt es konkrete Projekte. Schöning: "Im Laufe der kommenden Jahre werden wir diese Schwerpunkte an die Gegebenheiten anpassen und konsequent weiterentwickeln."

Bei der Realisierung wird die IHK eng mit ihren Partnern zusammenarbeiten. Dazu gehören die HanseBelt Initiative, das Regionalmanagement und das Fehmarnbelt Business Council (FBBC). Als Gast in der Vollversammlung präsentierte FBBC-Chairman Siegbert Eisenach die bisherigen Erfolge und die Strategie des trinationalen Zusammenschlusses von Kammern und Wirtschaftsverbänden in Norddeutschland, Dänemark und Südschweden. "Wir vertreten durch unsere elf Mitglieder die Interessen von insgesamt 400.000 Unternehmen entlang der Achse Hamburg-Lübeck/Schwerin-Kopenhagen-Malmö", sagte Eisenach, der zugleich Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin ist. Das FBBC setzt sich dafür ein, die Metropolregion Hamburg mit ihren fünf Millionen Einwohnern gemeinsam mit der Region Kopenhagen-Malmö zu einem gemeinsamen großen Wirtschaftsraum zu entwickeln. "Dabei ist der Bau der festen Fehmarnbelt-Querung ein wichtiger Baustein. Unser Ziel ist es, das Zusammenwachsen der Wirtschaft zum Wohle der Menschen im Norden zu fördern", betonte Eisenach.

Vor den Mitgliedern der Vollversammlung warb der Chairman für die Fehmarnbelt Days von Dienstag, 20., bis Donnerstag, 22. September 2016, in der HafenCity Universität Hamburg. Bereits jetzt hätten sich rund 800 Vertreter von Unternehmen, Politik und Verwaltung aus Deutschland, Dänemark und Schweden angemeldet. Das FBBC lädt zu insgesamt vier Veranstaltungen an den drei Tagen ein. Ein Beispiel ist die Veranstaltung "Business and Science. Two worlds. One idea. A common approach?" am Mittwoch, 21. September, von 14 bis 16.30 Uhr, in der hochrangige Vertreter namhafter Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus der Fehmarnbelt-Region über die Potenziale des grenzüberschreitenden Wissens- und Technologietransfers berichten.

Autor: IHK/red.

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