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der 26. September 2018






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04.01.2017 23.52


Hochwasser beschäftigt 200 Einsatzkräfte in Lübeck

6,79 Meter: Einen so hohen Travepegel hat Lübeck lange nicht mehr gesehen. Gegen 22.40 Uhr am Mittwochabend war der Höhepunkt des Hochwassers erreicht. Feuerwehr und Hilfsorganisationen waren mit 200 Leuten im Einsatz, um Einsatzstellen abzuarbeiten.



Die Feuerwehr Lübeck hat gegen 20 Uhr in der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Lübeck einen Einsatzstab eingerichtet, um die Vielzahl der eingehenden Anrufe und Einsatzorte zu koordinieren. Er konnte erst gegen 1 Uhr aufgelöst werden. "Für das heutige Hochwasser stand der Einsatzstab kurz vor der Auslösung der Stufe 4, welcher ab einen Pegelsstand von 1,80 Meter über NN anzuwenden gewesen wäre", so Feuerwehrsprecher Matthias Schäfer.

Einsatzschwerpunkte waren in der Lübecker Altstadt im Bereich der Obertrave sowie in Travemünde. An der Obertrave mussten diverse Gebäude vor eindringendem Wasser geschützt werden. "Wie die Feuerwehr feststellen musste, haben sich die Bewohner trotz frühzeitiger Warnungen durch den Wetterdienst und den Warndienst der Feuerwehr nicht ausreichend auf die zu erwartende Hochwasserlage eingerichtet", sagte Schäfer.

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In Travemünde stand das Wasser rund 20 Zentimeter auf der Vorderreihe bis unmittelbar an den dortigen Geschäften und Restaurants. Die Fähren zur Halbinsel Priwall hatten den Betrieb eingestellt. Auch der Weg nach Mecklenburg war versperrt. Frühezeitig wurden deshalb Einsatzkräfte auf dem Priwall verstärkt, um im Einsatzfall Hilfe zu leisten.


Im Bereich von der Marlesgrube bis zum Kleinen Bauhof mussten mehrere Fahrzeuge gerettet werden. Foto: Leo Papendieck

Zum Glück für die Autofahrer kam das Hochwasser in der Nacht: So musste nach zehn Jahren erstmals die Wallstraße wieder gesperrt werden. Auch die Hafenstraße war blockiert. Bis zum Einsetzen der Berufsverkehres dürften aber alle Straßen wieder frei sein.

Die Höhe der Sachschäden in Lübeck ist noch unklar.

Am Donnerstagmorgen, 7.49 Uhr, teilte die Feuerwehr mit, dass entgegen den Erwartungen das Hochwasser nicht so schnell ablief, wie es die Erfahrungen aus zurückliegenden Hochwassern erwarten ließen. Gegenwärtig liegt der Pegel bei 1,31 über dem mittleren Wasserstand, was dazu führt, dass immer noch Teile der Obertrave, Wallstraße und Travemünde überflutet sind.

Schwerpunkte der Feuerwehr Lübeck sind neben laufenden Aufräumarbeiten Pumpmaßnahmen im Bereich der Wallstraße, um diese für den Berufsverkehrs möglichst zeitnah passierbar zu machen. Die Wallstraße ist auf Grund der Brückenbauaumaßnahmen im Bereich der Possehlstraße eine wichtige Verkehrsader für den Lübecker Stadtverkehr geworden, so dass hier ein Einsatzschwerpunkt der Feuerwehr liegt.

Die Feuerwehr Lübeck betont nochmal, dass die Bewohner in den bekannten Überschwemmungsgebieten frühzeitig für Hochwasserschutzmaßnahmen selbstständig sorgen mögen. Viele Anwohner haben in den letzten Jahrzehnten einen vorbildlichen Hochwasserschutz an ihren Gebäuden betrieben und schützen somit wirksam ihre Sachgüter. Im Überschwemmungsfall ist die Feuerwehr nicht in der Lage zeitgleich eine Vielzahl von Einsätzen zum Schutze einzelner Gebäude abzuarbeiten. Wirksame Abdichtmaßnahmen müssen im Rahmen der
Prävention erfolgen.

In den kommenden Stunden wird die Feuerwehr die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten fortführen. Es wird nach gegenwärtigen Erkenntnissen erwartet, dass sich die Einsatzlage weiter entspannt.

Autor: VG/FW

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