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Montag,
der 23. Oktober 2017






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21.04.2017 13.31


Linke: Frauen können das!

Die Linke legt mit neuen Plakaten von ihrer Landtagskandidatin Katjana Zunft im Wahlkampf nach und wirbt gezielt um die Zweitstimmen der Wählerinnen und Wähler für die kommende Landtagswahl. Die neue Kampagne nimmt den Slogan der FDP auf.

Mehrere hundert Plakate ergänzen die Themenplakate der Linken und die bisherigen Plakate ihrer Spitzenkandidatin Katjana Zunft, auf denen sie die pinke Mütze als Symbol für den Women´s March zu sehen ist. "Nur mit der Zweitstimme - also der Stimme für die Partei - ziehe ich garantiert in den Landtag ein. Über viele Erststimmen für mich als Kandidatin in meinem Wahlkreis freue ich mich, aber ich bin realistisch genug um zu wissen, dass ich den Wahlkreis Lübeck–Süd nicht direkt gewinnen werde, sondern nur in den Landtag einziehe, wenn Die Linke den Sprung über die fünf Prozent Hürde auch durch viele Lübecker Zweitstimmen schafft", so Katjana Zunft.

Wer in dem neuen Plakat eine Antwort auf den Wahlslogan von Kubicki vermutet, liegt richtig, er behauptet von sich zu können, was Andere nur wollen. "Den Spruch von Kubicki beantworte ich gerne, denn weder wollen, noch können reichen für eine starke Landespolitik aus. Am Ende kommt es immer darauf an, dass es auch gemacht wird. Frauen kennen dies zu Genüge, sowohl aus dem Alltag, als auch in der Politik. Meist wollen Männer nur Können, doch es sind Frauen, die es dann auch wirklich machen", stellt Katjana Zunft klar.

"Was Kubicki nicht will und kann, werde ich im Landtag thematisieren, nämlich die soziale Frage. Die Menschen in Schleswig-Holstein leiden an zu wenig bezahlbarem Wohnraum, zu schlechtem und überteuertem ÖPNV, zu hohen Kinderbetreuungskosten, zu wenig Unterstützung für Alleinerziehende, Repressalien und Willkür durch die Jobcenter. Da werden Grünflächen für Luxuswohnungen verplant und Menschen aus ihren Wohnviertel regelrecht vertrieben, weil ihre Wohnungen aus der Mietpreisbindung gefallen sind. Die Steigerung des Erbbauzins von teilweise dem tausendfachen, wie in Lübeck, ist symptomatisch für diesen Prozess.", so Zunft.

Mit ihrem Wahlkampf hat Katjana Zunft als engagierte Frau, Frauenhausmitarbeiterin und Organisatorin des Women´s Marches in Lübeck, bewusst auf das Thema Frauenpolitik gesetzt. "Frauenrechte sind Menschenrechte und gerade diese geraten in Zeiten eines verstärkten Rechtspopulismus zunehmend unter Druck. Dies ist kein alleiniges Frauenthema, auch Männer sehen diese Entwicklungen mit großer Sorge. Es geht um Demokratie, sozialen Frieden und Gleichberechtigung aller Menschen in unserem Land", so Katjana Zunft.

Autor: Linke/red.

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