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HL-live.de

Montag,
der 25. September 2017






Feuerwehrmänner trainieren für den Notfall

"Mayday Mayday Mayday" – das ist die Art von Meldung, die in einem Feuerwehreinsatz niemand hören möchte, denn dieser Notruf bedeutet, dass ein Trupp unter Atemschutz irgendwo in Lebensgefahr ist. Die Gemeindefeuerwehren Scharbeutz trainierten diese Situation.



"Auch wenn oder gerade weil es glücklicherweise nur selten vorkommt, ist intensives Training in diesem Bereich sehr wichtig!", erläutern die Ausbilder Patrick Bönig und Thorben Schmidt, die einen Workshop rund um das Thema Atemschutz vorbereitet hatten.

Zwölf Atemschutzgeräteträger aus den Wehren Haffkrug, Gleschendorf, Pönitz, Scharbeutz und Schürsdorf kamen am Samstag nach Pönitz, um sich dort über Maßnahmen und Probleme auszutauschen und sich natürlich auch praktisch fortzubilden. Den Auftakt bildete ein intensiver Theorieblock, bei dem auch der tödliche Atemschutzunfall von Marne aus dem Dezember 2015 diskutiert wurde, denn aus solch tragischen Ereignissen lassen sich oft Lehren für die Gegenwart und Zukunft ziehen.

Am Nachmittag ging es dann zum praktischen Teil auf die grüne Wiese. Dort wurde unter "Nullsicht" der drillmäßige Umgang mit dem Equipment geübt, denn "wenn wir irgendwo im Innenangriff sind und es kommt zum Notfall, muss jeder Handgriff sitzen und das blind", weiß Thorben Schmidt, der im Hauptberuf bei einer Berufsfeuerwehr tätig ist.



So hatten die für Zuschauer spaßig aussehenden Übungen einen durchaus ernsten Hintergrund und selbst unter kontrollierten Bedingungen ist das plötzliche Fehlen von Atemluft ein hoher Stressfaktor. "Es gilt solche Übungen so oft wie möglich durchzuführen, denn auch in der Nacht um halb Drei muss jeder Handgriff sitzen", ergänzt Schmidt, "ein Einsatz nimmt keine Rücksicht auf die Uhrzeit."

"Wichtig ist, dass auch bei Übungen nicht gemogelt wird, denn nur, wenn ich immer gleich arbeite, entwickelt sich eine gewisser Grad an Handlungssicherheit", sagt Gemeindewehrführer Bönig, selber seit 17 Jahren Atemschutzgeräteträger und Ausbilder – "Train as you fight" – also "Übe wie du kämpfst" war dementsprechend die Devise dieses Workshops. Nach sieben, teils schweißtreibenden, Stunden, zogen Ausbilder und Teilnehmer ein positives Feedback. "Die Ausbildung folgte keinem strikten Zeitplan und die Inhalte waren flexibel auf unsere Bedürfnisse angepasst, das hat uns sehr geholfen", waren sich die Teilnehmer am Ende einig.

Spätestens nach der Sommerpause soll, aufgrund der positiven Rückmeldungen, eine Wiederholung stattfinden.

Trainiert wurden die notwendigen Handgriffe ohne Sicht. Fotos: Böning

Trainiert wurden die notwendigen Handgriffe ohne Sicht. Fotos: Böning


Text-Nummer: 115753   Autor: GemFw Scharbeutz   vom 16.07.2017 12.56

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