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HL-live.de

Sonnabend,
der 21. Oktober 2017






Nordische Filmtage zeigen 195 Produktionen

In drei Wochen ist es so weit. Dann fällt der Startschuss zu den 59. Nordischen Filmtagen Lübeck. Sie finden vom 1. bis 5. November in vier Festivalkinos und zahlreichen weiteren Spielstätten statt. Einzelheiten wurden am Mittwoch vor der Presse erläutert.

Insgesamt werden 195 Filme gezeigt. Ihre Macher kommen zu einem guten Teil nach Lübeck, um mit dem Publikum und untereinander zu diskutieren. Der 195. Streifen wurde erst kurz vor dem Pressetermin bestätigt. Insofern stimmt die Zahl in der vorbereiteten Presseerklärung nicht, in der noch von 194 Filmen die Rede ist. Cineasten werden einige Zeit brauchen, um sich anhand des Programms ihre persönlichen Filmtage zusammenzustellen. Hier ein paar Einzelheiten zu den Sparten:

Im Hauptprogramm wetteifern 18 Spielfilme um die Preise, darunter der Preis des NDR, der mit 12.500 Euro dotiert ist. Die Hälfte dieser Filme stammt von jungen Regisseuren und sind Debütfilme, erläuterte Linde Fröhlich, die künstlerische Leiterin des Festes. Vier weitere Filme sind die jeweils zweite Arbeit der Regisseurin oder des Regisseurs. Junge Filmemacher behandeln junge Themen. Darunter seien auffallend viele Frauen, sagte Linde Fröhlich. Einige Filme verraten es schon im Titel, zum Beispiel "Eine fürchterliche Frau" oder "Die Ex-Frau" oder schlicht "Thelma".

Seine Deutschland-Premiere erlebt der Eröffnungsfilm. "Träum' weiter" heißt die schwedische Produktion, das Debüt von Regisseurin Rojda Sekeröz. Auch die Sparten Dokumentar- und Kurzfilme des Hauptprogramms sind vielversprechend besetzt, betonte Linde Fröhlich.

Zum zweiten Mal sind Serien dabei, erläuterte Florian Vollmers, Managing Director des Filmfestes. Serien hätten den Vorteil, dass sie wegen der oft vielen Folgen ausführlich auf den Charakter und die Lebensumstände der handelnden Personen eingehen könne. Die dem skandinavischen Fernsehen entnommenen Serien können natürlich nicht in Dutzenden von Folgen vorgeführt werden. Neun unterschiedliche Serien sind mit der ersten oder mit der ersten und zweiten Folge zu sehen; manches Mal früher als im heimischen TV-Programm.

Zum 30. Mal gibt es das Filmforum. Früher hieß es Filmforum Schleswig-Holstein, seit einigen Jahren werden auch Produktionen mit Hamburger Hintergrund gezeigt. Filmemacher, die von hier aus in die Welt gingen, kommen mit ihren Arbeiten zurück. Auch hier gibt es neben Spielfilmen Dokumente und Kurzfilme, sagte Doris Bandhold. Nicht fehlen darf bei den "Nordischen" die Sparte Kinder- und Jugendfilm. 18 Spiel- und 20 Kurzfilme sind es in diesem Jahr; so viele wie noch nie, sagte Franziska Kremser-Klinkertz. Bunt ist die Mischung: Krimis, Abenteuer, ein Gruselfilm, Einblicke in besondere Familien oder ungewöhnliche Freundschaften. Die Kinderjury, die den besten Film zu suchen hat, wird drei Tage die Schule schwänzen müssen.

Die Retrospektive steht unter dem Motto "Mit fremden Augen". Jörg Schöning erklärte, dass es um das Thema Migration und Integration gehen werde, wobei der älteste Film im Jahre 1871 spielt. In "Babettes Fest" geht es um eine junge Französin, die aus ihrer Heimat nach Dänemark flüchtet und dort gut aufgenommen wird. Natürlich läuft die Reihe durchs 20. Jahrhundert, berichtet von Schicksalen nach den Weltkriegen, von den Gastarbeitern der 50er und 60er Jahre bis in unsere Zeit.

Auch unter dem Stichwort "Besonderes" oder "Specials" könnte viel aufgezählt werden. Der Bogen spannt sich von Filmen in Lübecker Altstadtkirchen mit Live-Musik über Filme unterm Abendhimmel am Krähenteich bis zum Fulldome-Kino auf dem Klingenberg.

Im aufblasbaren Rundkino am Klingenberg sind 360-Grad-Filme zu sehen. Auch hier eine Besonderheit: Zweimal täglich gibt es eine "Stunde der Offenen Tür", damit Passanten erleben können, was 360-Grad-Filme sind. Acht Preise sind zu vergeben und auf weitere "Specials", von Ausstellungen über spannende Aktionen, dürfen Filmfreunde sich freuen. Nicht jede Einzelheit wurde bereits verraten.

Florian Vollmers, Doris Bandhold, Jörg Schöning, Franziska Kremser-Klinkertz und Linde Fröhlich stellten das Programm vor. Foto: TD

Florian Vollmers, Doris Bandhold, Jörg Schöning, Franziska Kremser-Klinkertz und Linde Fröhlich stellten das Programm vor. Foto: TD


Text-Nummer: 117597   Autor: TD   vom 11.10.2017 15.38

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