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HL-live.de

Dienstag,
der 12. Dezember 2017






Taxi-Fahrt hilft Frühgeborenen

Auch in diesem Jahr ist NDR Moderator Jan Malte Andresen im Taxi auf Schleswig-Holsteins Straßen für den guten Zweck unterwegs. Seinen vorerst letzten Dienst als Taxifahrer tritt der Moderator am Dienstag, 17. Oktober 2017, ab 10 Uhr in Lübeck an.

Wie bereits im vergangenen Jahr unterstützt Jan Malte Andresen gemeinsam mit den Lübecker Funktaxen und dem UKSH Freunde- und Förderverein die Früh- und Neugeborenen Station des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck. Jede Taxifahrt, die Jan Malte Andresen am 17. Oktober 2017 fährt, kommt dem Perinatalzentrum am Campus Lübeck zu Gute. "Wir würden gern einen Apparat anschaffen, der die Hirnfunktion von Frühgeborenen überwacht, um Komplikationen, wie zum Beispiel Krampfanfälle, frühzeitig zu erkennen", sagt Prof. Dr. Christoph Härtel, Neonatologe (Neugeborenenarzt) und leitender Arzt im Perinatalzentrum.

Im vergangenen Jahr fuhr "Taxi Jan Malte" gemeinsam mit den Lübecker Funktaxen 1.803,92 Euro für die Früh- und Neugeborenenstation des UKSH Lübeck ein. Auf der UKSH-Station herrschte 'helle Begeisterung' darüber, dass Taxiunternehmer Claus-Peter Kettner sie erneut als Spendenempfänger ausgewählt hatte. Das Team betreut Frühgeborene und kranke Neugeborene, die einen hohen Unterstützungsbedarf haben. Im Perinatalzentrum des UKSH am Campus Lübeck kommen jährlich bis zu 80 Frühchen mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm zur Welt – viele noch vor der 27. Schwangerschaftswoche. Das mit der Geburtshilfe Wand an Wand liegende Zentrum verfügt über die höchste Versorgungsstufe. Die neonatologische Intensivstation gewährleistet eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Ein besonderes Anliegen der Mitarbeiter ist der intensive Kontakt zwischen Kindern und Eltern. Sie helfen den Eltern dabei, ihr Neugeborenes zu pflegen, zu versorgen und zu fördern – trotz der Unterstützung oft eine anstrengende und belastende Situation die Eltern. "Die Frühgeborenen benötigen in dieser Zeit sehr viel Hautkontakt zu ihren Eltern, um Geborgenheit und Wärme zu spüren und eine feste Bindung aufzubauen. Im vergangenen Jahr wurden die Spenden daher für spezielle Liegestühle für Eltern von Frühgeborenen verwendet. Diese ermöglichen trotz Intensivmedizin Haut-zu-Haut Kontakt mit den Kindern", sagt Prof. Härtel.

Die Aktion am 17. Oktober 2017 ist gleichzeitig auch der Abschluss der NDR Aktion "Taxi Jan Malte". Daher wird es neben den Fahrten mit dem Moderator auch verschiedene Aktionen in der Lübecker Innenstadt geben. Gegen 16.30 Uhr wird der Chorleiter des Lübecker Shanty Chores "Möwenshiet" von Jan Malte Andresen zum Klingenberg gefahren, wo er dann vom Chor mit dem Titel "Eine Taxifahrt ist lustig" begrüßt wird. Das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin des UKSH, der UKSH Freunde- und Förderverein sowie die Lübecker Funktaxen stehen von 15 bis 18 Uhr mit Informationsständen und Mitmachaktionen am Klingenberg, unter anderem geht es um das Thema "Basismaßnahmen Herz-Lungen-Wiederbelebung". Gegen 17.30 Uhr erfolgt die Scheckübergabe. Im Anschluss gibt es bis 20 Uhr Livemusik der Lübecker Band "Jazz-it!". "Bereits im vergangenen Jahr haben war das Engagement der Lübecker Funktaxen großartig und es wurde eine tolle Summe ‚erfahren‘. Es freut mich daher sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder die Unterstützung von Herrn Kettner und seinem Team haben und, dass in Lübeck dann auch die Abschlussveranstaltung der NDR-Aktion stattfindet", sagt Pit Horst, Geschäftsführer des Freunde- und Fördervereins des UKSH.

Mehr als 290 Mitglieder im UKSH Freunde- und Förderverein und mehr als 50 Spendenaktionen pro Jahr von Privatpersonen und Unternehmen unterstützen die Gutes tun!-Aktionen zur Stärkung der Universitätsmedizin in Lübeck und Kiel. Weitere Informationen zu den UKSH-Spendenmöglichkeiten und über die Gutes tun!-Aktivitäten sowie Mitgliedschaftsmöglichkeiten (für Privatpersonen ab 20 Euro/Jahr, für Unternehmen ab 500 Euro/Jahr) gibt es unter www.uksh.de/gutestun.

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Im vergangenen Jahr wurden die Spenden für spezielle Liegestühle für Eltern von Frühgeborenen verwendet. Diese ermöglichen trotz Intensivmedizin Haut-zu-Haut Kontakt mit den Kindern. Foto: UKSH

Bild 1 Im vergangenen Jahr wurden die Spenden für spezielle Liegestühle für Eltern von Frühgeborenen verwendet. Diese ermöglichen trotz Intensivmedizin Haut-zu-Haut Kontakt mit den Kindern. Foto: UKSH


Text-Nummer: 117618   Autor: UKSH   vom 12.10.2017 13.12

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