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19.10.2017 19.56


LHG: Mitarbeiter lehnen Tarifvertrag ab

Schlechte Nachrichten gibt es bei den Verhandlungen um die Sanierung der Lübecker Hafengesellschaft (LHG). Die Mitarbeiter werden den neuen Tarifvertrag nach derzeitigem Stand nicht unterschreiben, der dem Unternehmen rund 17 Millionen Euro in drei Jahren einsparen sollte.

Das Sanierungskonzept sah vor, dass Mitarbeiter und Eigentümer, die LHG gehört zu 62,5 Prozent der Hansestadt Lübeck, sich mit rund 17 Millionen Euro beteiligen. Dazu gehört zum Beispiel der Verzicht auf Weihnachtsgeld. Ein großes Einsparpotential sollte die Flexibilisierung der Arbeitszeit bringen. Doch dabei gab es keine Einigung.

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, haben die Mitglieder in der Lübecker Hafengesellschaft (LHG) den bisherigen Verhandlungsstand, im Rahmen einer Mitgliederbefragung, nicht angenommen. Die Tarifkommission hat daraufhin beschlossen, den Verhandlungsstand als Tarifergebnis nicht anzunehmen.

"Die Mitglieder haben in einem demokratischen Prozess entschieden, den bisherigen Verhandlungsstand als Tarifergebnis nicht anzunehmen - und das ist ihr gutes Recht. Die Gesellschafter müssen sich nun fragen lassen, ob ihre Verhandlungsstrategie und der massive Zeitdruck das Scheitern des Prozesses der Sanierung verursacht hat. Neben den erheblichen befristeten Einschnitten beim Entgelt führte vor allem die geforderte unbefristete Flexibilisierung der Arbeitszeit zur Ablehnung des Gesamtpaketes. Die Betriebsvereinbarung Arbeitszeit hat entgegen der Zusagen im Eckpunktepapier bei der Abstimmung noch nicht vorgelegen", so Karl-Heinz Pliete Fachbereichsleiter Verkehr ver.di Nord.

"Es hat sich in den vergangenen Tagen abgezeichnet, dass die Beschäftigten sich von den Akteuren auf der Arbeitgeberseite massiv unter Druck gesetzt fühlen und nicht akzeptieren konnten, dass sie neben Einbußen im Bereich der Löhne und Gehälter zusätzlich eine erhebliche Flexibilisierung der Arbeitszeit auf Dauer hinnehmen sollten, während sich der Investor RREEF beharrlich weigert, sich an der Sanierung zu beteiligen. Stattdessen blockiert RREEF notwendige Investitionen für die Zukunftssicherung des Lübecker Hafens und macht deren Freigabe vom Zustandekommen der Sanierungstarifverträge abhängig", erklärt Berith Jordan, Geschäftsführerin ver.di-Bezirk Lübeck/Ostholstein.

"Den Anteilseignern ist es offensichtlich nicht gelungen, verlorenes Vertrauen bei den Beschäftigten zurückzugewinnen und der geforderten Bereitschaft zu einschneidenden Beiträgen mit entsprechender Wertschätzung zu begegnen. Dieser Umstand war maßgebliche Grundlage für das ablehnende Votum der Mitgliedschaft", so Maya Schwiegershausen-Güth, Verhandlungsführerin Bundesfachbereich Verkehr.

ver.di Nord wird in der nächsten Woche mit den Gremien und den Mitgliedern beraten, wie ein weiteres Vorgehen aussehen kann.

Autor: Verdi/VG

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