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Montag,
der 19. Februar 2018






Das Haus mit vier Rückseiten hat nun ein Portal

Festliche Stimmung und dichtes Gedränge herrschten im neu gestalteten Marienwerkhaus. Nach sieben Jahren des Planens und Bauens konnte das Gebäude am Reformationstag wieder in Betrieb genommen werden.


Johannes Unger spielte zur Kaffeestunde.

Im überfüllten Eingangsbereich wurden die obligatorischen Reden gehalten. Pastorin Annegret Wegner-Braun dankte den am Bau Beteiligten und denen, die das jahrelange Provisorium klaglos mitgetragen hatten, die Mieter eingeschlossen, die in andere Wohnungen ausweichen mussten.

Bis auf das Untergeschoss, in das im Frühjahr ein Gastronomiebetrieb einziehen soll, sind die Räume fertig. Aber auch die Küche im Keller bestand den ersten Ansturm. Der hier zubereitete Eintopf fand reißend Absatz, ebenso Kaffee und Kuchen im Hochparterre. Marienorganist Johannes Unger spielte hier die Kaffeemusik auf der Orgel aus den Kellerräumen der MuK, die als Dauerleihgabe ihren Dienst tun wird.

Max Schön, Vorsitzender des Vorstands der Possehl-Stiftung, erinnerte sich an Jugendjahre. Er hatte sich manchmal gefragt, was hinter den Mauern des Marienwerkhauses wohl geschehe. Manche hätten von dem seit 1995 unter Denkmalschutz stehenden Gebäude gesagt, es sei ein Haus mit vier Rückseiten, da ein einladendes großes Portal fehlte. Nun öffnet sich das Haus einladend und barrierefrei zur großen Kirche hin. Die Possehl-Stiftung unterstützte die Sanierungsmaßnahme mit 640.000 Euro, sagte Schön. Das Geld sei "vortrefflich ausgegeben" worden.

Zentraler geht es nicht, unterstrich Pröpstin Petra Kallies und betonte: Jesus sei, wenn er in einen Ort kam, immer zuerst in die Synagoge zum Beten gegangen, anschließend auf den Markt, um mit den Menschen zu reden. Das könne nun hier mit Kirche und Werkhaus ebenfalls geschehen. Kallies: "Tragt Sorge, dass hier Platz ist für das wandernde Gottesvolk!" Der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg steuerte 540.000 Euro zum Umbau bei.

Die Feier wurde musikalisch vom Mädchenchor CANTA der Gemeinnützigen unter Leitung von Heidi Becker umrahmt. Im Reformationsgottesdienst am Vormittag hatte ein weiterer, mit der Mariengemeinde verbundener Chor mitgewirkt. Die Knabenkantorei sang unter Leitung von Karl Hänsel.

Der Mädchenchor CANTA begleitete die Eröffnung musikalisch. Fotos: TD

Der Mädchenchor CANTA begleitete die Eröffnung musikalisch. Fotos: TD


Text-Nummer: 117993   Autor: TD   vom 31.10.2017 18.13

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