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Montag,
der 19. Februar 2018






Schwedinnen eröffneten die Nordischen Filmtage

Immer wieder ein feierlicher Akt. Das Festivalkino der Nordischen Filmtage voller Filmemacher und Cineasten. Im Kino 3 mit Übertragung ins Kino 4 des CineStar Filmpalastes begann am Mittwochabend die 59. Ausgabe des nordischen Films.

Insgesamt sind es mit den Abspielstätten an mehreren Orten der Stadt 17 Leinwände, auf denen skandinavisches, baltisches oder norddeutsches Kino die neuen Produktionen zeigt. Vor den Eröffnungsfilm haben die Götter beziehungsweise die Organisatoren die Talkrunden gesetzt. Jurymitglieder werden vorgestellt, künstlerische und geschäftsführende Leitung interviewt.

Ein bisschen inszenierten sich in diesem Jahr die Moderatoren selbst, denn hier fand ein Wechsel statt. Beide, der Scheidende und auch der Neue, heißen mit Vornamen Steen. Beide kommen aus Dänemark. Beiden ist neben ihrer Muttersprache das Deutsche und das Englische geläufig. Steen Bille sagte Adé, wechselt in eine Jury, Steen Lorenzen gab seine Visitenkarte ab.

Ehrengäste wurden willkommen geheißen. Zu den verschiedenen Preisen sollten die Portraits der Juroren eingeblendet werden, was technisch durcheinander geriet. Dann der Eröffnungsfilm aus Schweden. Regisseurin Rojda Sekersöz, Produzentin Annika Hellström und Hauptdarstellerin Evin Ahmad sind nach Lübeck gekommen, stellten sich nach dem Film den Fragen des Interviewers.

Der Film "Träum' weiter" schildert ein Stück skurriler Realität in einem Vorort von Stockholm. Vier junge Frauen träumen vom Urlaub oder vom Leben in Südamerika, in Montevideo zum Beispiel. Wie das zu realisieren sei, ist die große Frage. Zudem will eine der Frauen, gerade aus dem Knast gekommen, am geplanten Überfall auf einen Juwelier nicht mitmachen. Sie sucht das Leben mit normaler Arbeit, wird ausgebeutet. Dramatische Szenen sind in der Wohnung der lungenkranken Mutter und mit der jüngeren Schwester zu erleben. Viel Humor wurde dem Film vorausgesagt. Den aber sah man eigentlich nicht.

Anschließend wurden die Premierengäste zum Empfang in den Ostchor des Domes geladen. Viele Gespräche, lokale und regionale Prominenz, Schauspieler, Kinofans. Vielleicht war das der wichtigste Teil des Abends. Denn hier wurde das Besondere der Nordischen Filmtage erlebbar, das Miteinander um ein Thema.

Die Nordischen Filmtage Lübeck dauern bis einschließlich Sonntag. Der Eröffnungsfilm "Träum' weiter" ist noch mehrere Male zu sehen, heute, Donnerstag, um 16 Uhr, am morgigen Freitag um 10.15 Uhr und Sonntag um 19.45 Uhr in unterschiedlichen Kinos des CineStar.

Nach der Eröffnung wartete der erleuchtete Dom. Foto: TD

Nach der Eröffnung wartete der erleuchtete Dom. Foto: TD


Text-Nummer: 118023   Autor: TD   vom 02.11.2017 09.29

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