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Lübeck Erleben

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02.11.2017 10.00


Arbeitslosigkeit im Oktober weiter gesunken

Die Agentur für Arbeit hat am Donnerstag, 2. November, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht. Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr zurückgegangen.

"Wie in den Vorjahren zeigt sich der Herbst in seiner Bestform. Die Arbeitslosigkeit ist auf den niedrigsten Wert des Jahres gesunken und in vielen Branchen werden Arbeitskräfte gesucht", erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck. "Die Besetzung der Stellen wird schwieriger, denn der Arbeitskräftebedarf passt nicht immer zu den Qualifikationen der gemeldeten Arbeitnehmer. Hier gilt es für Unternehmen flexibel zu sein. Mit etwas Mut können sich Chancen für beide Seiten eröffnen. So können zum Beispiel ältere Erwerbstätige, Geringqualifizierte, Alleinerziehende oder Menschen mit Schwerbehinderung als Potenzial gewonnen werden.

Der Arbeitgeber-Service berät Sie gerne über die Möglichkeiten", wirbt Dusch anlässlich des "European Employer´s Day". 2016 haben die Mitglieder des Netzwerkes europäischer Arbeitsmarktservices (Public Employment Services-Netzwerk) einen gemeinsamen „Europäischen Arbeitgebertag“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Unternehmen mit Blick auf den Fachkräftebedarf für Ausbildungs- und Weiterbildungsthemen aufzuschließen und für die individuellen Stärken und Talente von Bewerberinnen und Bewerbern zu sensibilisieren. In der Zeit vom 13. bis 24. November 2017 weisen die Arbeitsverwaltungen in Europa insbesondere kleine und mittlere Unternehmen auf die Unterstützungsmöglichkeiten sowie Fachkräftepotenziale hin.

Insgesamt waren in Lübeck und Ostholstein 14.296 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 309 (2,1 Prozent) weniger als im Vormonat und 498 (3,4 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen ging um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat und um 0,3 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 6,6 Prozent zurück. Im Oktober 2017 wurden 1.142 Stellen neu zur Besetzung angeboten, 287 (33,6 Prozent) mehr als im Vormonat und 202 (21,5 Prozent) mehr als im Vorjahr. Ende des Monats wurden für 4.190 Stellen noch Arbeitskräfte gesucht, 532 oder 14,5 Prozent mehr als im September 2016. Insbesondere im Handel, Hotel- und Gastgewerbe, aber auch im Gesundheits- und Sozialwesen, verarbeitenden Gewerbe, Baugewerbe oder in der Arbeitnehmerüberlassung bieten sich Einstiegschancen für Arbeitsuchende.

Im Rechtskreis SGB III (Betreuung durch die Agentur für Arbeit) lag die Zahl der Arbeitslosen bei 3.879, das sind 16 (0,4 Prozent) weniger als im Vormonat und 234 (6,4 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote lag bei 1,8 Prozent.

Im Rechtskreis SGB II (Betreuung durch die Jobcenter) gab es 10.417 Arbeitslose. Das ist ein Minus von 293 (2,7 Prozent) gegenüber September 2017 und von 732 (6,6 Prozent) gegenüber Oktober 2016. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent.

Der Anstieg zum Vorjahr bei der Arbeitsagentur und der Rückgang bei den Jobcentern beruht teilweise auf einer Gesetzesänderung. Arbeitnehmer, die bislang zu ihrem Arbeitslosengeld aufstockend Grundsicherungsleistungen erhalten haben und statistisch den Jobcentern zugerechnet wurden, werden seit Anfang des Jahres in der Arbeitslosenversicherung geführt und betreut.

Neben dem gesetzlich definierten Kreis der Arbeitslosen gibt es weitere Menschen, die ohne Beschäftigung sind. Sie werden unter dem Begriff der Unterbeschäftigung erfasst und monatlich veröffentlicht, um den Arbeitsmarkt transparent zu machen. Die Unterbeschäftigung stellt damit das gesamte Defizit an regulärer Beschäftigung dar. Hier werden neben den Arbeitslosen beispielsweise Personen in Qualifizierungsmaßnahmen oder Arbeitsgelegenheiten, Krankgeschriebene, geförderte Existenzgründer oder Arbeitsuchende mit Vorruhestandsregelungen ausgewiesen. Insgesamt 20.330 Personen befanden sich im Oktober 2017 in der Unterbeschäftigung. Die Zahl der Unterbeschäftigten ist in den letzten zwölf Monaten um 632 Personen oder 3,0 Prozent gesunken.

Arbeitsmarkt Regional
Im Vergleich zum Vormonat gab es einen Saisonanstieg in den Ostholsteiner Dienststellen Neustadt und Oldenburg. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit in allen Regionen zurück.

In der Hansestadt Lübeck waren Ende Oktober 2017 9.361 Arbeitslose gemeldet, 256 (2,7 Prozent) weniger als vor einem Monat und 125 (1,3 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat und Vorjahr auf 8,3 Prozent zurück. Unter den kreisfreien Städten verzeichnet die Hansestadt weiterhin die niedrigste Quote.

2.173 Arbeitslose und damit 66 (2,9 Prozent) weniger als im Vormonat und 292 (15,5 Prozent) mehr als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III (Betreuung durch die Arbeitsagentur) zuzuordnen.

Beim Jobcenter Lübeck (Rechtskreis SGB II) waren Ende Oktober 2017 7.188 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet, 190 (2,6 Prozent) weniger als im September 2017 und 417 (5,5 Prozent) weniger als im Oktober 2016.

Der Anstieg zum Vorjahr bei der Arbeitsagentur und der Rückgang beim Jobcenter beruht teilweise auf einer Gesetzesänderung. Arbeitnehmer, die bislang zu ihrem Arbeitslosengeld aufstockend Grundsicherungsleistungen erhalten haben und statistisch den Jobcentern zugerechnet wurden, werden seit Anfang des Jahres in der Arbeitslosenversicherung geführt und betreut. Im Kreis Ostholstein waren Ende Oktober 2017 4.935 Arbeitslose gemeldet, ein Rückgang zum Vormonat um 53 oder 1,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren 373 (7,0 Prozent) Arbeitnehmern weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent. Sie blieb unverändert zum Vormonat und lag um 0,4 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr.

1.706 Arbeitslose wurden bei den Arbeitsagenturen in Ostholstein im Rechtskreis des SGB III betreut, 50 (3,0 Prozent) mehr als im September 2017 und 58 (3,3 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Beim Jobcenter Ostholstein (Rechtskreis SGB II) waren 3.229 Arbeitslose gemeldet, das waren 103 (3,1 Prozent) weniger als im Vormonat und 315 (8,9 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Im Bezirk der Arbeitsagentur Timmendorfer Strand ist die Arbeitslosigkeit von September 2017 auf Oktober 2017 um 3 (0,5 Prozent) auf 612 Personen gefallen. Das waren 70 (10,3 Prozent) Frauen und Männer weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,9 Prozent (Vorjahr 4,4 Prozent). Dabei meldeten sich 141 Personen arbeitslos und gleichzeitig beendeten 146 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber meldeten im Oktober 2017 90 neue Stellen.

Autor: Agentur für Arbeit

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