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Montag,
der 19. Februar 2018






Wie kommt Lübeck aus dem Stau?

Possehlbrücke, An der Untertrave, Autobahn und demnächst die Josephinenbrücke II: Die Lübecker sind von den Baustellen genervt. Ab Mai hat Lübeck einen neuen Verwaltungschef. Was wollen sie unternehmen, damit der Verkehr wieder fließt? Wir haben nachgefragt.

Ali Alam
Zunächst müssen wir das Chaos des alten Bausenators Franz-Peter B. (Name v.d.Red. nicht geändert) beseitigen und dann müssen wir aufhören, uns von der angeblichen schwarzen Null im Haushalt von Bernd S. (Name v.d. Person selbst geändert) blenden zu lassen. Es klingt natürlich verführerisch, einen relativ ausgeglichenen Haushalt zu haben - besonders im Bezug auf den Kondi-Fond - aber wenn das am Ende bedeutet, dass wir alles (Brücken, Straßen, Bürgerservice, etc.) kaputtsparen, ist das eine Milchmädchenrechnung, die nicht nur laktoseintolleranten Mitbürgern übel aufstößt! Manchmal muss man einfach Geld in die Hand nehmen, um in Zukunft noch Geld verdienen zu können!

Joachim Heising
Lübeck braucht die zeitnahe Fertigstellung der Possehlbrücke. Alle Beteiligten haben sich zusammenzusetzen und erst wieder aufzustehen, wenn eine respektable Lösung gefunden wurde. Es muss Anschluss an den HVV-Verbund stattfinden, um morgendliche Pendler davon abzuhalten nach Reinfeld fahren zu müssen, anstatt gleich in Lübeck starten zu können OHNE eigenes Fahrzeug. Die Fahrradwege müssen erneuert und verbreitert werden um den Verkehr zu entlasten. Am Bahnhof, in allen Stadtteilen und der Innenstadt müssen Fahrradparkhäuser installiert werden. Darüber hinaus muss eine Koordinationsstelle für das Baustellenmanagement eingerichtet werden, um zukünftige Staus zu vermeiden.

Jan Lindenau
Bauvorhaben städtisch beeinflussbarer Akteure im Straßenbau (Entsorgungsbetriebe, Stadtwerke, Verkehrsbehörde) will ich verbindlich unter Einsatz digitaler Technik koordinieren. Die erfassten Daten werden frühzeitig öffentlich kommuniziert und können mittels HandyApp und Einspeisung in Navigationsgeräte (vergl. http://strassen-sh.de) zur Verkehrslenkung genutzt werden. Bauunternehmen werden mittels Nacht- und Wochenendarbeit (je nach Bedeutung des Verkehrsknotenpunktes) mit Fristen zur zügigen Bauausführung verpflichtet. Mobilität der Zukunft heißt für mich, auf die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer eingehen und Verkehre optimal zu vernetzten. Deshalb will ich den Anschluss an den HVV, eine Neuordnung der Tarife des Stadtverkehrs und die Radwege sanieren.

Thomas Misch
Die Verwaltung ist nach Jahren des Personalabbaus an vielen Stellen nicht mehr handlungsfähig. Ich werde in meiner Amtszeit 300 neue Stellen schaffen, um die Leistungsfähigkeit der Verwaltung zurückzugewinnen. Für größere Projekte, wie bei den Brückensanierungen, braucht es andere Strukturen, um das Bauvorhaben zu steuern. Wir begegnen bei solchen Vorhaben europaweit agierenden Unternehmen, die ganz anders aufgestellt sind als eine kommunale Verwaltung oder ein lokaler Handwerksbetrieb. Hier müssen wir ein modernes Baustellenmanagement etablieren, bei dem die vorhandenen Baufachleute der Verwaltung in Teams mit Baufachanwälten und kaufmännischen Profis eingebettet werden.

Detlev Stolzenberg
Das Baustellenmanagement funktioniert in Lübeck nicht. Ich will an der Possehlbrücke 2-Schicht-Betrieb an 7 Tagen in der Woche. Bei Maßnahmen der Verkehrsinfrastruktur müssen Alternativen und Auswirkungen konkret benannt werden. ÖPNV muss günstiger werden, Radwege müssen besser befahrbar sein. Ich möchte endlich ein Fahrradparkhaus am Bahnhof mit Servicestation. Durch den Umstieg auf Bus und Fahrrad profitieren auch Autofahrer, weil weniger Autos unsere Straßen verstopfen. Unsinnige Verkehrslenkungen will ich abstellen. Aus dem Hochschulstadtteil wird der Verkehr über die neue B 207, die Kronsforder Allee und den St. Jürgen-Ring umgeleitet, um in die Ratzeburger Allee zu kommen. Das geht besser!

Kathrin Weiher
Meine Vision: Der Verkehr fließt wieder - für alle Verkehrsteilnehmer. Deshalb werde ich die Erneuerung von Straßen, Brücken, Rad- und Fußwegen zu einem Schwerpunkt machen. Ich werde eine Stabsstelle einrichten, die folgende Aufgabe hat: Alle Baumaßnahmen aufeinander abzustimmen, damit Belastungen für die Bürger soweit reduziert werden wie möglich. Zugleich soll sie die Öffentlichkeit frühzeitig informieren. Das Projekt “Lübeck staufrei” muss wieder aufleben. Auch Alternativen zum Autoverkehr werde ich stärken, ohne ein Verkehrsmittel gegen das andere auszuspielen: Es soll im Busverkehr in ganz Lübeck nur eine Tarifzone gelten. Ich werde das Radverkehrsnetz mit Radschnellwegen modernisieren.

Welche Konzepte haben die Kandidaten für den Straßenverkehr in Lübeck?

Welche Konzepte haben die Kandidaten für den Straßenverkehr in Lübeck?


Text-Nummer: 118025   Autor: red.   vom 02.11.2017 10.55

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