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der 24. Juni 2018






+++ HL-live.de - Archiv +++

03.11.2017 14.50


Neues bei den Nordischen: Die Zukunft hat begonnen

Etwas absolut Neues können Besucher der Nordischen Filmtage im Fulldome-Kino auf dem Klingenberg erleben. Neben anderen Programmen beziehungsweise neben 360-Grad-Filmen laden Experten ein, mit ihnen virtuelle Welten zu erforschen.

Was da genau passiert, ist den meisten Besuchern nicht klar. Das ist vielleicht auch gar nicht nötig. Sie nehmen wie üblich in den Liegestühlen Platz, schauen in die Kuppel über sich. Vorn in der Mitte steht ein Mitspieler, der mit VR-Brille oder zusätzlich mit Controllern an den Armen ausgestattet ist. Nach seinen Bewegungen nehmen die fliegenden Bilder Fahrt auf.

In einem der beiden Kurzprogramme geht es in den bunten Weltraum, in dem sich nicht nur Himmelskörper, sondern auch farbig schillernde Seifenblasen tummeln. Im anderen "Film" erlebt der Zuschauer zunächst eine karge, kalte, winterlich weiße Landschaft. Ein paar kahle Bäume kommen ins Bild. Dann ein einsamer Wanderer mit dem Geigenkasten unterm Arm. Später gesellt sich ein zweiter Musiker mit dem Kontrabass hinzu. Auch Publikum findet sich ein.

Die Bäume sind plötzlich von schwarzen großen Vögeln besetzt. Erst sind es einzelne, dann immer mehr. Sie beginnen aggressiv zu krächzen. Ältere Filmfreunde erinnern sich an Alfred Hitchcocks Thriller "Die Vögel". Das Ganze kreist zu den Bewegungen des Spielers in der Mitte des Kuppelzelts.

Hinterher ein Gesprächsangebot. Soll dieses erdachte oder erträumte Fliegen im Weltraum eher den Spielemarkt befruchten, oder kann es gar wissenschaftliche Zwecke erfüllen? Nico Uthe, einer der besten Entwickler auf diesem Gebiet, betont, dass mit Hilfe der virtuellen Realität zum Beispiel der Medizinforschung geholfen werden könnte. Ähnlich wie im Flugsimulator könnten komplizierte Operationsschritte, die sonst nur am lebenden Menschen geprobt werden können, hier vorsilmuliert werden. Wohin der Weg dieser neuen Technik führen wird, wagt auch der Fachmann nicht vorher zu sagen.

Wer einfach nur das Erlebnis im 360-Grad-Kino kennenlernen will, ist gut bedient bei den Bildern aus Finnland, die mehrere Male am Tag kostenlos angeboten werden. Dies geschieht im "Open Dome", will sagen, dass niemand die 60-Minuten-Show bis zum Ende anschauen muss. Aufstehen oder Kommen zwischendurch ist erlaubt.

Hundert 360-Grad-Filmer haben unter dem Motto "100 moods – 100 Stimmungen" Bilder aus dem Land der tausend Seen eingefangen. Natürlich erlebt man die finnische Landschaft in unterschiedlichen Jahreszeiten. Natürlich rauscht oft das Wasser.

Ab und an aber ist die Hauptstadt Helsinki dabei. Zum Beispiel mit dem Bummel über den Senatsplatz, der von der weißen Kathedrale bekrönt wird. Interessant auch der Blick unters Kupferdach der Felsenkirche. Dieses Dach ist aus einer einzigen schier unendlichen Kupferdrahtschleife gewickelt. In Lappland begrüßt der Weihnachtsmann sogar Besucher aus China.

Es lohnt sich, beim Fulldome auf dem Klingenberg vorbeizuschauen. Die freundlichen Mitarbeiter an der Tür oder auch das Internet geben Auskunft über die kommenden Events.

Autor: TD

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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