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Sonntag,
der 24. Juni 2018






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04.11.2017 11.22


Luthers Reformation geht weiter!

Am Dienstag wurde der Reformationstag gefeiert. Für HL-live.de Pastor Heinz Rußmann ist die Reformation noch nicht beendet. Die Verbreitung der Nächstenliebe sei eine Aufgabe auch für die Zukunft.

Große Landes-Kirchen, ob katholisch oder evangelisch, stagnieren weltweit. Freikirchen und kleinere christliche Gruppierungen dagegen nehmen weltweit an Mitgliederzahlen zu. Das haben Religions-Soziologen entdeckt. Bei den kleineren Freikirchen kann es oft mehr persönlichen Gemeinschaftsinn geben, mehr vollen individuellen Einsatz, mehr persönliches Bekenntnis zum Glauben, mehr Schwung, mehr Mission und öffentliches Bekenntnis für Gott und Jesus.

In diesem Jubiläumsjahr zum fünfhundertsten, weltgeschichtlich bedeutenden Thesenanschlag von Luther am 31. Oktober 1517 in Wittenberg ist vieles davon in der Kirche wieder aufgelebt. Es gab unzählige Gottesdienste und Feiern, Vorträge und Akionen. Das Wichtigste aber ist, dass die Begeisterung jetzt weitergeht und neues Glaubensfeuer das tausendste Jubliäum der Reformation in 500 Jahren und bald die Vereinigung der Kirchen hoffentlich vorbereitet und fördert.

Das ist einerseits ganz einfach. Evangelische Christen müssen nur ihren Glauben bewahren und sich sozial und missionrisch einsetzen und Jesus verkündigen in der Öffentlichkeit und in der Gemeinde. Jesus Christus will die Menschen zum Glauben bekehren, sie zu Gott führen, alle Menschen hilfsbereiter und menschlicher machen und das Friedensreich Gottes aufbauen. Keine Religion ist insgesamt so liebevoll und human und zukunftsweisend hoffnungsvoll wie die von Jesus.

Andererseits hat Jesus auch harte Worte gesprochen im Predigttext für die evangelischen Kirchen am diesem Sonntag, den 5.November, in Matthäus 10, 34-39. "Wer nicht sein Kreuz aufnimmt und folgt mir nach, ist meiner nicht wert." Die Worte wollen uns schützen vor gutgläubigen Illusionen. Viele Christen, die ich kenne, glauben - so wie ich - an die langsame Ausbreitung der Nächstenliebe durch liebevolles Verhalten. Jesus aber hatte schon - wie wir Christen heute - auch die Erfahrung gemacht, dass wir manchmal wegen unserer Nächstenliebe gehässig als "Gutmenschen" angefeindet und missverstanden werden. Damit wir nicht schnell und weichherzig aufgeben, sondern durchhalten, sagt Jesus, dass wir auch unser persönliches, auferlegtes Kreuz und Leid tragen müssen. Daran führt in der bisher unerlösten Welt noch kein Weg vorbei. Es ist aber der einzige Weg in die menschliche Zukunft in unserer noch von Krieg und Attentaten gequälten Zeit. Es ist ja ungeheuerlich: Jesus als der liebevollsten Mensch, den es je gab und geben wird, wurde damals von Massen von Menschen gefoltert und getötet.

Die wichtigste Regel gibt Jesus uns an anderer Stelle in der Bergpredigt: "Nicht vergelten!" (Matthäus 5,22-30). Wer Böses vergilt, eine Ohrfeige oder ein böses Wort mit gleicher Münze vergilt, steigert sofort die böse Gewalt. Großzügig und belustigt die andere Wange hinhalten oder ein entwaffnendes Wort sagen und ein verständnisvolles Gespräch führen, verbreitet Frieden.

Martin Luther hat Jesus und seine Botschaft wieder in den Vordergrund gestellt. Vorher konnte ein Deutscher nur die grandiosen Worte der Bergpredigt und des Neuen Testaments in lateinicher Sprache hören und vom Priester erklärt bekommen. Durch Luthers Bibelübersetzung können wir Tag für Tag alle Worte von Jesus lesen und bedenken und uns und andere beschenken lassen durch die tiefsinnigsten und tröstlichen Worte die es überhaupt gibt.

Wer sein Kreuz des Lebens, seine nicht vermeidbaren Leiden friedenswillig trägt, macht die Erfahrung von Martin Luther und den Christen, dass man ein Leidensgefährte von Jesus ist und dass durch diese Freundschaft unser Leben froh und gestärkt gelingt. Dann bist Du nie einsam. Dann geht Luthers Reformation weiter. Das wünsche ich uns allen.

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

Kommentare und Fragen und christliche Bestärkungen und Erfahrungen heute zum Weitergeben an heinzrussmann@web.de

Autor: red.

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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