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HL-live.de

Montag,
der 19. Februar 2018






2017 – ein guter Jahrgang nordischer Filme

Es war ein guter Jahrgang, die Arbeiten auch junger Filmemacher zeigten beachtliche Qualität. Ein erstes Fazit der 59. Nordischen Filmtage Lübeck zogen am Sonntag Linde Fröhlich, Florian Vollmers und Pressesprecherin Silke Lehmann.

Die genaue Besucherzahl steht noch nicht fest, da die Abendvorstellungen des Sonntags abgewartet werden müssen. Die Festivalverantwortlichen rechnen aber mit einer leichten Steigerung gegenüber 2016. Einige Fakten zur Unterfütterung dieser Annahme: 2016 wurden 185 Filme gezeigt; in diesem Jahr 195. 2016 gab es 261 Vorstellungen; dieses Mal 266. Letztes Jahr kamen 32.000 Zuschauer; in diesem Jahr dürfte die Zahl etwas höher liegen. Genau weiß man das am Montag.

Natürlich stehen die Spielfilme, die im Wettbewerb laufen, auch im Fokus des Publikumsinteresses. Zum zweiten Mal gab es 2017 nordische Serien, zumindest in ein oder zwei Folgen. Im vergangenen Jahr war das Interesse nicht sofort vorhanden. Dieses Mal lief es besser. Man dürfe nicht vergessen, sagt Managing Director Florian Vollmers, dass das Publikum – und das gilt generell – Karten für weitgehend Unbekanntes kauft. Die jungen Filmemacher, zum Beispiel, sind fürs Publikum noch keine sichere Bank.

Was nicht jeder weiß: Die Eintrittspreise beschließen die Mitglieder der Lübecker Bürgerschaft. Ihnen raten die Fachleute zur Vorsicht bei eventuell angedachten Preiserhöhungen. Das Filmtage-Team wünscht sich, dass die Besucher mehrmals kommen, sich möglichst viel ansehen, und das geht dann ins Geld. Aufmerksam wurden in diesem Jahr viele Passanten durch das weiße Kuppelzelt am Klingenberg. Die Macher hoffen, dass mancher dadurch den Weg in den CineStar Filmpalast fand.

Aber nicht nur im zentralen Kino gab es volle Vorstellungen. Gut besucht waren die Ausblicke auf Finnland unter freiem Himmel am Krähenteich. Überrascht zeigte sich Linde Fröhlich, dass es in der Sonnabendnacht eine gut besuchte Petrikirche gab. Hier wurde der Gewinner des kirchlichen Filmpreises wiederholt, ab 22.30 Uhr. Im Vorverkauf habe man nur zwölf Karten abgesetzt. Niemand wusste ja, welcher Film gewinnen würde. Am Spätabend aber füllte sich das Gotteshaus.

Das Besondere des Filmfestes in Lübeck ist nach Ansicht von Linde Fröhlich, der künstlerischen Leiterin, die Mischung aus Publikumsfest und Treffen der Branchenexperten. Noch in jedem Jahr sei es so gewesen, dass Filme von Lübeck aus den Weg ins Fernsehen oder ins deutsche Kino fanden. Deshalb habe man auch kaum Schwierigkeiten, die Filme zu bekommen, die man sich vom künstlerischen Standpunkt aus wünsche.

Die 60. Nordischen Filmtage 2018 werfen ihre Schatten voraus. Die Erweiterung auf sechs Tage – Dienstag bis Sonntag – soll auch die Möglichkeit schaffen, Dokumentarfilme mehr als einmal zu zeigen. Zumindest zwei Jubiläen werden neben der Zahl 60 zu bedenken sein. Im kommenden Jahr wäre der bekannte schwedische Regisseur Ingmar Bergman 100 Jahre alt geworden, und auch die drei baltischen Staaten feiern ihren 100. Geburtstag. Es wird auf alle Fälle ein volles Programm, und zwar vom 30. Oktober bis 4. November 2018.

Der kleine finnische Markt und das Kuppelzelt auf dem Klingenberg sorgte für zusätzliche Aufmerksamkeit. Foto: JW

Der kleine finnische Markt und das Kuppelzelt auf dem Klingenberg sorgte für zusätzliche Aufmerksamkeit. Foto: JW


Text-Nummer: 118109   Autor: TD   vom 05.11.2017 17.01

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