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07.11.2017 16.03


Unwetterschäden: Hauseigentümer sollten sich absichern

Mit einer Initiative zur Vorsorge gegen Unwetterschäden klärt die Landesregierung gemeinsam mit der Verbraucherzentrale und anderen Institutionen über Naturgefahren auf und informiert Bürger, wie sie sich absichern können.

Das Jahr 2017 hat gezeigt, dass extreme Wetterereignisse oft große Schäden wie überflutete Keller und abgedeckte Dächer verursachen. Infolge des Klimawandels ist damit zu rechnen, dass solche Unwetter auch im Norden häufiger werden. Damit Hauseigentümer künftig besser vor den Folgen von Extremwetter geschützt sind, haben Umweltminister Dr. Robert Habeck und Verbraucherschutzministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack eine Aufklärungskampagne zum Thema vorgestellt.

Wohngebäudeversicherung zahlt nicht bei Starkregen
"Unwetter verursachen häufig Schäden, die teure Reparaturen nach sich ziehen", sagt Michael Herte, Experte für Versicherungen bei der Verbraucherzentrale. Zwar haben viele Hausbesitzer eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen, doch die deckt in der Regel ausschließlich Schäden durch Feuer, Leitungswasser und Sturm ab. Bei Überschwemmungen durch Starkregen zahlt sie nicht.

Versicherung gegen Naturgefahren ist nur eine Ergänzung
Für diesen Fall können Hauseigentümer eine zusätzliche Versicherung gegen Naturgefahren abschließen. "Ob diese Ergänzung den erhofften Nutzen bringt, hängt davon ab, wie gefährdet das Haus tatsächlich ist und welche Vorkehrungen der Besitzer gegen Schäden durch Starkregen getroffen hat", sagt Michael Herte. "Vor den Ansprüchen an die Versicherung kommt die Pflicht, selbst vorzusorgen."

So müssen Hauseigentümer vorsorgen
Versicherer stellen einige Anforderungen an Hauseigentümer, um Schadensfälle zu vermeiden. Eigentümer müssen in der Regel
- Rückstausicherungen anbringen und sicherstellen, dass sie funktionieren,
- Abflussleitungen und Dachrinnen auf dem Grundstück freihalten,
- bei einer Kombination aus Hausratversicherung und Elementarschadenversicherung empfindliche Gegenstände im Keller in 12 bis 50 Zentimetern Höhe über dem Fußboden lagern.

Schäden am Bauwerk durch steigendes Grundwasser gelten nicht als Elementarschäden. Dringt Grundwasser von unten in das Mauerwerk des Kellers ein, weil es erheblich gestiegen ist, ist der Schaden nicht versichert. "In der Praxis ist es oft schwer zu beweisen, ob ein Schaden durch Grundwasser verursacht wurde", so der Experte. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen ist unabdingbar, um im Schadensfall nicht leer auszugehen.

Autor: VZSH

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