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10.11.2017 15.06


Preis für Illustration wird im St. Annen Museum überreicht

Am Sonntag um 11.30 Uhr erhält Line Hoven im St. Annen Museum den Hans Meid-Preis für Illustration. Gleichzeitig wird eine Sonderausstellung eröffnet, die ihre Werke in den Mittelpunkt stellt. Zu sehen sind die Bilder bis zum 11. Februar.


Kurator Dr. Alexander Bastek und Dr. Paul Franken, Vorstand der Hans-Meid-Stiftung, zeigten am Freitag die Ausstellung.

In einem Querschnitt durch die moderne, aber auch historische Illustrationskunst werden Werke der aktuellen Hans-Meid-Preisträgerin 2017 Line Hoven, aller Nominierten im Hochschulwettbewerb zur Buchillustration der Hans-Meid-Stiftung sowie Beispiele der Illustrationskunst von Hans Meid aus dem frühen 20. Jahrhundert gezeigt. Um die ungeheure Bandbreite illustratorischer Arbeiten vor Augen zu führen, werden zudem Werke des Preisträgers 2015, Lars Henkel, ausgestellt.

Die Präsentation zum Hans-Meid-Preis findet in diesem Jahr erstmals in Lübeck statt. "Ich freue mich sehr darüber, dass der renommierte Hans Meid Preis erstmalig in Lübeck verliehen wird. Mit Line Hoven haben wir zudem eine Preisträgerin, die einen der Kerngedanken der Lübecker Museumslandschaft, das enge Neben- und Miteinander von Bild und Text, von Kunst und Literatur, höchst vergnüglich und niveauvoll zum Ausdruck bringt“, so Prof. Dr. Hans Wißkirchen, leitender Direktor der Lübecker Museen.

Der Maler, Grafiker und Illustrator Hans Meid (1883–1957) zählte zu Lebzeiten zu den gefragtesten Grafikern in Deutschland und schuf ein umfangreiches und vielseitiges Werk, wobei der vor allem die Radierkunst perfektionierte. Der Hans-Meid-Preis wurde 1993 von seinem Sohn Max Meid in Gedenken an seinen Vater gestiftet und wird von der Hans-Meid-Stiftung im zweijährigen Rhythmus für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Grafik, insbesondere der Buchgrafik und der Buchillustration, vergeben. Er gilt als hoch angesehene Auszeichnung des Fachgebiets der Buchillustration. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. 21 Nominierungen wurden eingereicht, unter denen die Jury die mit je 1.500 Euro dotierten Förderpreise vergab. Ausgezeichnet werden Maximilian Baitinger, Tanja Esch, Magdalena Kaszuba und Anna Marin, deren Werke ebenfalls in der Ausstellung Scratch My Back zu sehen sind.



Ihr Comic-Debüt feierte Line Hoven 2007 mit dem Werk „Liebe schaut weg“, das auf dem 13. Internationalen Comic-Salon Erlangen den ICOM-Preis in der Kategorie Bester Independent Comic erhielt. Line Hoven illustrierte weiterhin zahlreiche Zeitungsserien und Buchprojekte, wie zum Beispiel "Dudenbrooks" und "Schmythologie" zu Texten von Jochen Schmidt. In der Ausstellung werden insgesamt 125 Werke der Illustratorin zu sehen sein, darunter Beispiele aus der aktuellen Chrismon-Serie "Paargespräche" oder zu Jochen Schmidts in diesem Jahr erschienen Roman "Zuckersand".

"Ausgehend von den Arbeiten Hans Meids ist es großartig zu sehen, wie sich die Illustration weiterentwickelte, aber auch, welche Techniken und Motiven sich wiederentdecken lassen. Meids grandiose Schwarz-Weiß-Kunst der Radierung findet sich in Line Hovens Schabkunst wieder, und Opern- und Theaterstoffe sind auch unter den Beiträgen des aktuellen Hochschulwettbewerbs zu finden", so Dr. Alexander Bastek, Leiter des Museums Behnhaus Drägerhaus und Kurator der Ausstellung.

Autor: Museen/red.

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