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VfB: 1:0 gegen Lüneburg

Die Heimmisere ist beendet: Nach drei sieglosen Heimspielen in Folge ohne eigenes Tor konnte der VfB Lübeck den Lüneburger SK am Freitagabend mit 1:0 (1:0) besiegen. Stefan Richter erzielte bereits in der 21. Minute das Tor des Tages.

Sven Mende kehrte nach zwei Spielen Auszeit wieder in die Startelf zurück und übernahm die Kapitänsbinde. Außerdem war Gökay Isitan gegen seinen Ex-Verein erstmals von Beginn an auf dem Feld. Ersetzt wurden dadurch Aleksander Nogovic und Gary Noel, der derzeit bei der Nationalmannschaft von Mauritius (Freundschaftsspiel gegen Togo) weilt. Während beim LSK der Ex-VfBer Mustafa Zazai in der Anfangself stand, saß mit Tomek Pauer ein zweiter Spieler mit VfB-Vergangenheit zunächst auf der Bank.

Der VfB begann durchaus druckvoll, vor allem Isitan trieb mehrfach den Ball nach vorn, richtig gefährlich wurde es allerdings erst, als Nico Löffler einen Freistoß aus dem Zentrum in den Strafraum schlug, wo sich Moritz Marheineke im Rücken der Abwehr davongeschlichen hatte, die Direktabnahme jedoch am Tor vorbeisetzte (13). In der 21. Minute konnte der Torfluch endlich besiegt werden, als Gomig von der linken Seite flankte und Richter in klassischer Mittelstürmermanier herbeigeflogen kam und die Kugel ins Netz köpfte – 1:0 (21.).

Auch danach setzte der VfB die besseren Akzente nach vorn, ohne dabei aber weitere Gefahr auf das von Ole Springer gehütete Tor zu bringen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde überließen die Grünweißen den Gästen allerdings immer mehr das Feld und hatten kurz vor dem Pausenpfiff Glück, als Thure Ilgner nach einer Flanke von links frei am Fünfmeterraum auftauchte, den Ball aber neben das Tor setzte.

Nach dem Seitenwechsel zollten die Akteure immer mehr den Platzbedingungen tribut. An kontrollierte Dribblings oder gar attraktives Kurzpassspiel war nicht mehr zu denken, stattdessen waren Zweikämpfe, weite Bälle und noch einige Schüsse aus der Distanz an der Tagesordnung. Der VfB hatte dabei in Richter und Deichmann zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen, so dass Landerl sein Wechselkontingent bereits nach nicht einmal 70 Spielminuten erschöpft hatte. Dennoch rettete der VfB die Führung über die Zeit und den 979 Zuschauern das Wochenende.

Bereits am Mittwoch geht es auf der Lohmühle mit dem Nachholspiel gegen Eintracht Norderstedt weiter (19.30 Uhr). Am kommenden Samstag geht es schließlich zum Aufsteiger SSV Jeddeloh.


Text-Nummer: 118240   Autor: VfB   vom 11.11.2017 08.50

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