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16.11.2017 20.39


Bahnhofsbrücke: Stadt setzt Bauunternehmen Fristen

Nach den vielen Pannen bei der Possehlbrücke wird die Stadt beim Neubau der Bahnhofsbrücke neue Wege gehen. Unter anderem werden den Bauunternehmen klare Fristen vorgegeben - auch für einzelne Teilarbeiten.

Die Bahnhofsbrücke wurde 1907 eingeweiht. Nach 100 Jahren wurden so gravierende Mängel festgestellt, dass ein Neubau dringend empfohlen wurde. Nach 102 Jahren - im Jahr 2009 - stellte die Bauverwaltung fest: "Es wird nicht ausgeschlossen, dass weitere Einschränkungen erfolgen können wie Geschwindigkeitsbegrenzungen oder die vollständige Sperrung der Spur." Der geplante Abriss im Jahr 2011 konnte nicht umgesetzt werden, später kam die Possehlbrücke dazwischen. Im Jahr 2019 kann es los gehen. Die ersten Vorarbeiten beginnen bereits kommendes Jahr.

Pannen wie bei der Possehlbrücke soll es nicht geben. Der Untergrund ist hier bekannt und anders als bei der Kanalquerung, die kürzer wird als früher, wird die neue Brücke an der gleichen Stelle erbaut. Größere Überraschungen sind nicht zu erwarten.

Trotzdem wird die Stadtverwaltung bei dieser Brücke erstmals neue Verträge einsetzen. Sie gibt klare zeitliche Vorgaben auch für Teilbauten vor. Die Verträge mit dem Bauunternehmen werden vorher von Fachanwälten genau geprüft. Außerdem soll eine mögliche Schlichtung schon beim Vertragsabschluss vereinbart werden.

Geklärt wird noch, ob man zusätzliche Anreize für einen schnellen Bau durch eine zusätzliche Bezahlung erreichen kann. Dem könnte das komplizierte öffentliche Vergabeverfahren entgegen stehen, das die Stadt verpflichtet, dem Bauunternehmen "ausreichend" Zeit für die Ausführung zu geben.

Der zuständige Fachbereich soll auch mehr Personal bekommen. Die Erfahrungen an der Possehlbrücke haben gezeigt, dass jeder Bauabschnitt für spätere Streitigkeiten sehr ausführlich dokumentiert werden muss.

Die Bürgerschaft hat die Bauverwaltung auch um eine Stellungnahme gebeten, ob man die städtischen Mitarbeiter nicht bei Erfolgen finanziell belohnen könne. Die Antwort: Nein. Geldleistungen dürfen nicht gewährt werden.

Autor: VG

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