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der 17. Juli 2018






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21.11.2017 08.33


Litterärisches Gespräch in der Gemeinnützigen

Zum Litterärischen Gespräch im Bildersaal der Gemeinnützigen, Königstraße 5, wird am Donnerstag, 23. November, eingeladen. Ab 19.30 Uhr ist Konstanze Hanitzsch (Universität Göttingen) im Gespräch mit Jutta Kähler über "Erinnerung – Geschlecht – Nationalsozialismus", ein filmisch-literarisches Gespräch über Verdrängungen und Auseinandersetzungen. Der Eintritt ist frei.

Geschlechtliche Codierungen der Shoah sind in der deutschsprachigen Literatur nach 1945 häufig zu finden. Nicht zuletzt dienen sie einer Schuldabwehr, die oft mit Selbstaufopferung einhergeht. Berühmt ist Sylvia Plaths Abrechnung mit dem Patriarchat, das sie in die folgenden Worte kleidete: "Every woman adores a Fascist". Einen anderen Umgang finden Max Frisch und Ingeborg Bachmann. Als Kind des einzigen Künstlers, der nach 1945 eines "Verbrechens gegen die Menschlichkeit" angeklagt wurde, agiert Thomas Harlan wiederum auf einer anderen Ebene. Er benutzt das Pathos des Vaters Veit Harlan, um es gegen einen NS-Täter zum Einsatz zu bringen.

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