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der 17. Juli 2018






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21.11.2017 11.23


TheaterFigurenMuseum: Architektur-Wettbewerb entschieden

Die Possehl-Stiftung als Gesellschafterin des TheaterFigurenMuseums und des Figurentheaters Lübeck plant die Sanierung und den Umbau des Gebäudenensembles im Kolk und hatte einen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Architektur-wettbewerb wurde jetzt entschieden.

Zur Teilnahme an dem Wettbewerb wurden folgende vier Lübecker Architekturbüros, eingeladen:
Insa Schröder-Ropeter, Architektin; Konermann + Siegmund Architekten ; mai ellinghaus architekten und stadtplaner; Riemann Gesellschaft von Architekten.

Das Preisgericht hat am 17. November 2017 getagt und einstimmig seine Entscheidung für Umgestaltung und Sanierung des Figurentheaters und TheaterFigurenMuseums im Kolk getroffen. Nach einer eintägigen Sitzung unter Vorsitz des Lübecker Architekten Thomas Tillmann kam die Jury zu folgendem Ergebnis:

Den ersten Preis erhält das Lübecker Büro Konermann + Siegmund Architekten. Der Entwurf verfolgt unter weitgehender Berücksichtigung denkmalpflegerischer Auflagen eine radikale Lösung: Der Gebäudekomplex Kolk 20/22 wird zum Museum, Kolk 14- 18 mit einem neuen Eckgebäude zum Theater. Das Theaterfigurenmuseum und alle notwendigen Nebenräume werden als Neubau in das Gebäude Kolk 20/22 implantiert. Dieser als Haus im Haus konzipierte Neubau erfüllt sowohl die musealen Ansprüche nach reinen Kunstlichträumen als auch den denkmalpflegerischen Wunsch nach vollständigem Erhalt der Fassaden und Wiederherstellung aller Fenster.

Das Figurentheater und alle dazugehörigen Nebenräume ziehen in das Gebäudeensemble Kolk 14–18. Da in der vorhandenen Gebäudestruktur ein ausreichend großer und repräsentativer Theaterraum nicht unterzubringen ist, wird das nicht geschützte Gebäude Kolk 18 neu aufgebaut. Dieses neue Haus fungiert als reiner Theaterbau.

In der Preisgerichtsbeurteilung heißt es unter anderem: "Der Entwurf besticht durch das Konzept, die Ausstellung in das historische Gebäude Kolk 20/22 als Haus im Haus zu verlagern und das Theater als erkennbaren, selbstbewussten Neubau Kolk 18 zu platzieren. Auf diese Weise gelingen eine kraftvolle Setzung im Petriquartier und eine Interaktion zwischen innen und außen. Die Entwurfsidee, einen Tausch der Funktionen vorzunehmen, die Ausstellung als Haus im Haus in Kolk 20/22 und das Theater in einem Neubau Kolk 18, überzeugt die Jury, weil dieses Konzept neue Potentiale eröffnet: Durch die Entscheidung für einen Neubau Kolk 18 und das Haus im Haus Konzept ist den Verfassern ein Befreiungsschlag gelungen."

In der Zeit vom 22. bis 26. November sind die vier eingereichten Entwürfe täglich in der Zeit von 12 bis 17 Uhr im Figurentheater, Kolk 20-22, ausgestellt.

Autor: TheaterFigurenMuseum

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