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21.11.2017 14.39


Linke: Probleme lassen sich nur überparteilich lösen

Die Linke gratuliert dem neuen Bürgermeister Jan Lindenau zu seiner Wahl. Lindenau hatte sich bei der Stichwahl am Sonntag mit einer hauchdünnen Mehrheit gegen Kathrin Weiher durchsetzten können.

"Wir gratulieren ihm zu seiner neuen und schweren Aufgabe", sagt Katjana Zunft, Vorsitzende der Lübecker Linken. "Wir gratulieren aber auch Kathrin Weiher, die denkbar knapp unterlegen ist und einen engagierten und guten Wahlkampf geführt hat. Jetzt heißt es für alle Parteien gemeinsam die vor uns liegenden großen Aufgaben anzugehen. Die Probleme Lübecks, besonders im sozialpolitischen Bereich, lassen sich nur überparteilich lösen", erklärt Zunft weiter.

Die Linke hatte in einem ungewöhnlichen Bündnis die parteilose Kandidatin Weiher unterstützt und in dieser Zeit immer wieder betont, dass es sich um ein politisch voneinander unabhängiges Bündnis handelt. "Wir haben immer deutlich gemacht, dass Die Linke für klare soziale Positionen steht und das wird sich auch jetzt nicht ändern", erklärt Sebastian Kai Ising, Vorsitzender der Linken Lübeck "Wir stehen für eine ziel- und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit allen demokratischen Parteien, welche unser Ziel einer sozialeren und gerechtere Stadt teilen, zur Verfügung. Unsere gemeinsame Arbeit im Bündnis hat gezeigt, das die Linke als Partner willens und fähig ist Brücken zwischen den Lagern zu bauen", so Ising weiter.

Die Linke bedankt sich auf diesem Wege auch bei allen Unterstützerparteien für die konstruktive Zusammenarbeit und wünscht sich, "dass dieser Stil auch in Zukunft den Ton in der Bürgerschaft angibt."

"Eins muss klar sein: Ein Weiter so kann und darf es nicht geben. Der neue Bürgermeister hat viele Versprechungen gemacht und wird jetzt liefern müssen. Wir werden ihn dabei unterstützen, sofern es um ein gerechtes Lübeck geht, ihn aber auch kritisieren, wenn Sozialabbau droht. Einstweilen wünschen wir ihm eine glückliche Hand", erklärt Katjana Zunft abschließend.

Autor: Linke

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