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Donnerstag,
der 22. Februar 2018






Keine Info-Stände mehr am Rathaus

Lübeck räumt auf: Seit einigen Jahren sind Verkaufsbuden vor dem Lübecker Rathaus verschwunden, jetzt sollen auch die Info-Stände in der Breiten Straße weichen. Außerdem wird gegen aggressives Betteln vorgegangen.

Vor einigen Jahren hat die Stadt Verkaufsstände in der Breiten Straße untersagt. Die fliegenden Händler versperrten die Sicht auf das Rathaus und die neu gestaltete Fußgängerzone. Bleiben durften bisher Informationsstände von Vereinen oder Parteien.

Viele Infostände werden aber nicht von Vereinen selbst betrieben, sondern von professionellen Marketingfirmen, die für neu gewonnene Mitglieder eine Provision erhalten. Entsprechend aggressiv sind die Werbemethoden. So berichtet Bürgerschaftsmitglied Oliver Dedow (BfL) von einer ganzen Kette von Werbern, die komplett den Weg versperren. Er hat das Thema in den Fachausschuss für Sicherheit und Ordnung der Bürgerschaft eingebracht.

"Die Bauverwaltung hat bereits reagiert", berichtet Innensenator Ludger Hinsen. Die Stände dürfen in der Regel nur noch zwischen Mengstraße und Beckergrube aufgestellt werden. Außerdem kontrolliert die Stadt die Einhaltung der Auflagen. So haben sich die Standbetreiber innerhalb der zugewiesenen Fläche aufzuhalten. Wird der Gehweg blockiert, greift der städtische Ordnungsdienst ein.

Ein weiteres Problem sieht Oliver Dedow durch das Betteln in der Fußgängerzone: "Viele Touristen haben mich bereits angesprochen und nachgefragt, weil es weder für das Stadtbild von Vorteil ist, noch ist es förderlich für die Gesundheit der auf dem kalten Boden sitzenden armen Menschen." Dedow nahm sich des Problems an. Er habe die Bettler angesprochen und ihnen angeboten, er würde sie zu den zuständigen Behörden bringen, damit sie die entsprechenden Sozialleistungen bekommen können. Kein einziger habe auf das Angebot reagiert.

"Betteln ist zulässig", stellt Innensenator Ludger Hinsen fest. Beim aggressiven Betteln schreite die Stadt allerdings ein. Das Problem sei bekannt. "Der Bürgermeister hat sein Büro zur Breiten Straße. Er ruft mich häufiger an."

Info-Stände dürfen nur noch im unteren Teil der Breiten Straße aufgebaut werden. Foto: JW/Archiv

Info-Stände dürfen nur noch im unteren Teil der Breiten Straße aufgebaut werden. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 118558   Autor: VG   vom 23.11.2017 19.50

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