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der 17. Juli 2018






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24.11.2017 12.08


Enkeltrick-Betrüger im Raum Lübeck unterwegs!

In der vergangenen Woche wurden der Polizei in Lübeck und in Neustadt fünf Betrugsfälle angezeigt. In allen Fällen waren die Geschädigten zwischen 75 und 90 Jahre alt und sollten am Telefon mit dem bekannten Enkeltrick dazu gebracht werden, hohe Summen Bargeld von ihrem Konto abzuheben und an die vermeintlichen Enkel zu übergeben. Es ist Dank der erhöhten Aufmerksamkeit der Betroffenen zu keiner Geldübergabe gekommen.

Am Mittwochnachmittag, 22. November, meldeten sich drei ältere Damen telefonisch beim 2. Polizeirevier Lübeck. Die 77-, 80-, und 86-jährigen Frauen waren angerufen und mit den Worten "Hallo Oma" begrüßt worden. Im weiteren Verlauf des Gesprächs baten die "Enkel" jeweils um Geld, da sie sich in einer akuten finanziellen Notsituation befinden würden. Die Seniorinnen haben sehr umsichtig reagiert und die Telefonate schnell beendet, als sie erkannten, dass es sich bei den Anrufenden nicht um ihre Enkel handelte. Sie waren zudem durch Medienberichte über diese Betrugsmasche aufgeklärt.

In Neustadt und Umgebung wurden am Mittwoch und Donnerstag, 22. und 23. November, eine 82-jährige und eine 90-jährige Dame jeweils von einem Betrüger angerufen, der angab, bei einem Rechtsanwalt und Notar zu sitzen und nun dringend rund 10 000 Euro für den Kauf einer Wohnung zu benötigen. In diesen beiden Fällen begaben sich die Geschädigten zu ihrer Bank. Eine der Frauen hob das Geld von ihrem Konto ab und wurde, wieder zu Hause angekommen, erneut angerufen. Das Geld sollte nun von einer fremden Person abgeholt werden, was die Seniorin aufhorchen und das Telefonat sofort beenden ließ.

Im zweiten Fall ist es einer aufmerksamen Mitarbeiterin in der Bank zu verdanken, dass die Tat vereitelt wurde. Die Bankangestellte verständigte sofort die Polizei, als die 90-jährige Kundin Geld für ihren Enkel von ihrem Sparbuch abheben wollte.

In allen Sachverhalten ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des versuchten Betruges.

Die Polizei rät weiterhin: "Sprechen Sie bitte im Familienkreis und insbesondere mit älteren Personen und Angehörigen über diese Betrugsmaschen! Gesundes Misstrauen schütz immer! Melden Sie bitte jeden Vorfall an die Polizei, auch die Versuchstaten! Ausführliche Informationen zum Thema Betrugsmaschen am Telefon und wie man sich dagegen schützen kann, finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de

Autor: PD Lübeck

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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