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der 20. Juni 2018






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25.11.2017 15.05


Hilfen bei häuslicher Gewalt in Lübeck

In Lübeck läuft gerade die Aktionswoche "frei leben ohne Gewalt". Jede vierte Frau ist in Deutschland von psychischer oder körperlicher Gewalt betroffen. Eine große Zahl von Gewalt geschieht innerhalb von nahen Beziehungen unabhängig von Bildung oder finanzieller Lage der Familie. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie, die das Bundesministerium durchgeführt und ausgewertet hat.

Am Donnerstag fand eine Veranstaltung mit Catharina Strutz-Hauch vom "Lübecker KIK-Netzwerk gegen Gewalt" im Frauenkommunikationszentrum Aranat mit Sprachmittlung in arabisch und türkisch statt. "Für Frauen aller Kulturen ist es schwer, Hilfe in Anspruch zu nehmen und viele wissen noch nicht, dass es professionelle Unterstützung gibt. Das Tabu ist immer noch sehr groß", sagte Frau Strutz-Hauch. Es gibt Hilfemöglichkeiten für Frauen in Lübeck. Schutzeinrichtungen sind das Autonomes Frauenhaus, Tel. 66033, und das Frauenhaus Hartengrube, Tel. 705185.

Beratungseinrichtungen sind beispielsweise der Frauennotruf 704640, die biff 7060202 und das Frauenkommunikationszentrum Aranat mit Tara-Migrationsberatung 4082850. Das Bundesweite Hilfetelefon für Frauen bei Gewalt ist kostenlos rund um die Uhr erreichbar unter 0800/116016. Dort können Betroffene fachliche Unterstützung in vielen Sprachen erhalten.

In Lübeck fährt zurzeit ein Bus der Lübecker Stadtwerke unter dem Motto "Du bist nicht allein – es gibt Hilfen in Lübeck bei Gewalt". Dies ist eine Aktion des Lübecker Frauenbüros. Am Samstag war er auch eine mobile Beratungsstelle.

Ein weiterer wichtiger Teil der Aktionswoche ist die Fahnenaktion. Über 30 Lübecker Organisationen wie zum Beispiel die Stadtwerke, die Stadtverwaltung oder auch die Fraktionen der Bürgerschaft beteiligen sich an "frei leben ohne Gewalt". Häufig wird die Haltung gegen Gewalt dann auch entsprechend in das jeweilige Organisationsleitbild aufgenommen und Unterstützungsmöglichkeiten im Betrieb aufgezeigt. Neu dazugekommen ist in diesem Jahr zum Beispiel Mittendrin e.V. selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung.

Autor: Aranat/red.

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