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29.11.2017 16.02


Kreisseglerverbandstag: Neue Medien und Baustellen

Vergangenen Donnerstag trafen sich die Vorsitzenden und Vertreter der Lübecker Segel- und Wassersportvereine zum Kreisseglerverbandstag Lübeck in den Räumlichkeiten des gastgebenden Schwartauer Segler Vereins, an der Teerhofinsel.

Ralf Giercke, der neue erste Vorsitzende des Lübecker Kreisseglerverbandes, begrüßte die zahlreich erschienenen Vereinsvorsitzenden und Vertreter vieler Lübecker Segler- und Wassersportvereine sowie die Gäste der Veranstaltung, den Bereichsleiter für Schule und Sport, Friedrich Thorn, der sich zu der Situation der Großbaustelle Passathafen äußern, und der Chef der Lübeck Port Authority, kurz LPA, Hans-Wolfgang Wiese, der Informationen zu den Wasserbaustellen auf den Lübecker Wasserstraßen geben wird.

"Die neue Zeit erfordert moderne Mittel", so beschrieb Ralf Giercke seinen Auftakt mit dem Beamer, auf dem er die erste offizielle Webseite des Kreisseglerverbands Lübeck präsentierte. "Wir wollen die jungen Menschen erreichen und das muss mit einem Klick und vor allem schnell gehen. So können wir schnell und einfach über unsere umfangreichen Angebote im Segelsport informieren. Was ich möchte, ist nicht nur eine verstärkte Präsentation aller Vereine und Clubs unseres Kreisseglerverbandes, wir müssen auch unsere Angebote, wie die Führerscheinausbildung, offene Clubregatten und auch auf öffentliche Veranstaltungen hinweisen", so der Vorsitzende.

"Unsere Position in den Sportangeboten unserer Dachorganisation Turn- und Sportbund Lübeck ist mit rund 5000 in Vereinen organisierten Seglern auf Platz drei, gleich hinter Fußball und Leichtathletik. Wir müssen unsere Präsenz in der Öffentlichkeit schärfen und unsere Angebote in den lokalen und überregionalen Medien ausbauen", so Giercke gegenüber dem Plenum weiter.

Mit Spannung wurden die Ausführungen des Bereichsleiters für Schule und Sport, Friedrich Thorn erwartet. "Insgesamt ist es sehr erfreulich, wie sich die Zusammenarbeit mit dem Investor Hollesen von der Priwall Waterfront und den beteiligten Vereinen, wie dem Segler Verein Herrenwyk gestaltet. Die Arbeiten an der Promenade sind gut vorangekommen und wir erörtern als Inhaberin derzeit die Betreuung und Pflege. Gleichzeitig stehen wir mit verschiedenen Anbietern in Verhandlungen, um neue Steganlagen für den Passathafen bauen zu lassen", so Thorn. Zum Reizthema Parkplätze konnte der Stadtvertreter noch keine zufriedenstellende Lösung anbieten. "Es stehen bis dato keine Parkplätze für die Wassersportler und ihre Crews zur Verfügung. Hier suchen wir noch Lösungen mit dem Investor und den Beteiligten in und um die Anlage herum."

"Das in den Gewässern um Lübeck nicht gebadet werden darf, ist scheinbar nur Wenigen bekannt", so der nächste Gastredner, Dr. Schäfer von der Behörde für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz. Die Absage einer Triathlon-Veranstaltung wegen dem Verdacht auf Keimbelastung in den lübschen Gewässern war der Grund für das Interesse des Kreisseglerverbandes. Enno Thyn von den Entsorgungsbetrieben Lübeck, kurz EBL, erläuterte den Zuhörern den Grund dafür: "Die Keimbelastung in Lübecker Gewässern stammt von den sogenannten Überläufern in der Mischkanalisation. Hier wird zum Teil Regenwasser und anderes Brackwasser zu den Filtrationsanlagen geführt. Wenn es stark regnet ist die Abwassermenge zu groß und der Stau entlädt sich dann in den 58 Lübecker Überläufern, die das Abwasser in die Trave abführen. Wir arbeiten an der Trennung der Mischkanalisation Lübecks. Das wird allerdings noch gute 20 Jahre dauern, bis wir die Lübecker Kanalisation auf den erforderlichen Stand gebracht haben", so der Entsorgungsexperte. Zu diesem Thema meldete sich der Chef der Lübecker Häfen, Hans-Wolfgang Wiese zu Wort: "Grundsätzlich gebe ich zu beachten, dass im gesamten Gewässergebiet rund um Lübeck das Baden verboten ist. Die Gefahr kommt nicht nur durch die Keimbelastung nach starkem Regen, sondern durch Schwell und Sog der Berufsschifffahrt, die von Travemünde über die Kanal-Trave bis zum Elbe-Lübeck-Kanal fährt."

Zu den Gewässerbauten, die auch die Sportschiffer betreffen, kündigte Wiese den Umbau des Fischereihafens Travemünde an. "Die Zugangsbrücke des Fischereihafens, an dem der Yachtclub Fischereihafen Travemünde seine Liegeplätze hat, wird um zwölf Meter Richtung Priwallfähre versetzt. Dadurch entstehen zusätzliche Liegeplätze an der bisher nicht bewirtschafteten Seite. Auch die Erneuerung der Kaimauer wird fortgesetzt. Ab dem nächsten Herbst 2018 wird zudem eine neue Uferpromenade ab der Böbs-Werft zum dann landseitig ebenfalls neu bebauten Fischereihafen geführt", so der LPA-Chef. Gleichzeitig kündigte Wiese seinen Rücktritt im Juli 2018 an und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisseglerverband Lübeck.

Zur neuen Website: www.KSV-HL.de

Autor: TS

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