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Mittwoch,
der 21. Februar 2018






Vorderreihe: SPD gegen ganzjährige Fußgängerzone

Die SPD Travemünde lehnt den Vorschlag der Verwaltung im Mobilitätskonzept für Travemünde ab, die Vorderreihe ganzjährig zu einer Fußgängerzone zu machen und damit komplett für den Autoverkehr zu sperren.

Die Konflikte vornehmlich zwischen Radfahrern und Fußgängern in der Vorderreihe, die mit der Umwandlung der Straße in eine Fußgängerzone gelöst werden sollen, bestehen im Winterhalbjahr nicht, stellte der SPD-Ortsverband auf seiner letzten Mitgliederversammlung im Restaurant "Das kleine Winkler" fest.

Wir veröffentlichen die Begündung des Ortvereins im Wortlaut:

(")Dagegen sei es sowohl für die Travemünder Bürger als auch die Geschäftswelt an der Vorderreihe wichtig, dass die Ladengeschäfte in der kalten und umsatzschwachen Zeit auch mit dem Auto gut erreichbar sind. Über die Kurgartenstraße ist die Erreichbarkeit deutlich schlechter, zumal dort vor allem wegen zahlreicher Grundstücksausfahrten teilweise nur wenige Parkplätze zu Verfügung stehen.

Wenn, wie von der Verwaltung angeführt, die Einrichtung einer saisonalen Fußgängerzone rechtlich nicht zulässig ist, schlägt der SPD-Ortsverein die Umwandlung der Vorderreihe in einen verkehrsberuhigten Bereich vor. Das bedeutet, dass Fußgänger die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen, den Fahrverkehr aber nicht unnötig behindern dürfen. Autos und Fahrräder müssen Schrittgeschwindigkeit fahren und dürfen ihrerseits die Fußgänger weder gefährden noch behindern. Umfassende gegenseitige Rücksichtnahme ist also vorgeschrieben.

Autos dürfen dann die Vorderreihe grundsätzlich benutzen. In der Sommersaison könnte sie jedoch, wie in der Gemeinde Scharbeutz, mit absenkbaren Pollern für den Autoverkehr gesperrt werden. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste können in dieser Zeit die Poller bei Bedarf mittels Fernbedienung und/oder Kennzeichenerkennung absenken. Für den Lieferverkehr, der nicht über die Kurgartenstraße abgewickelt werden kann, sind ähnliche Lösungen möglich.

Neben einer Beschilderung als verkehrsberuhigter Bereich (Verkehrszeichen 325) führt eine Umgestaltung der asphaltierten Fahrbahn, die ihr den unmittelbaren Charakter einer Straße nimmt, dazu dass Radfahrer und Fußgänger mehr Rücksicht aufeinander nehmen als bisher in der Vorderreihe.

Das Verhältnis zwischen Radfahrern und Fußgängern ließe sich besonders in der Engstelle der Vorderreihe zwischen Einmündung Rose und Fährvorplatz zusätzlich entspannen, wenn die Fahrräder auf die Fahrbahn am Kreuzfahrerterminal sowie den Weg zwischen Trave-Kai und Fährvorplatz geleitet werden. Dazu müsste allerdings das holperige Kopfsteinpflaster dieses Weges eine fahrradfreundliche glatte Oberfläche erhalten.(")

Die SPD Travemünde lehnt eine ganzjährige Fußgängerzone in der Vorderreihe ab. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

Die SPD Travemünde lehnt eine ganzjährige Fußgängerzone in der Vorderreihe ab. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 118796   Autor: SPD Travemünde/red.   vom 04.12.2017 14.05

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