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Montag,
der 19. Februar 2018






Abschied von der Kulturbühne Travemünde

Es war, als sei nichts geschehen, ging Kulturbühnen-Chef Wolfgang Hovestädt am Samstagabend mit dem Mikrofon durch den Saal, betrat die Bühne und begrüßte sein Publikum zum vorletzten Male. Dann ist für immer Schluss, meinte er, wenn am Sonntagabend bei der großen Abschiedsparty der Kulturbühne der Vorhang zum letzten Male die Bühne freigibt.



Ist es nun eine Dernière als Endstück einer vor vielen Jahren mit Euphorie gestarteten Première im Kulturleben der Stadt an der Trave, oder ist es eine Finissage, die etwas abschließt, aber irgendwie doch nicht das ultimative Ende ist? Man will es ihm, dem Macher kaum abnehmen, dass es das nun gewesen sein soll. Es wird weitergehen, aber anders. Und das ist eben Wolfgang Hovestädt, immer etwas im Sinn, immer für eine Überraschung gut.

Dabei ist es offen, ob es gerade eine Verabschiedung der Kulturbühne von Travemünde ist, wenn der Chor der Travemünder Liedertafel, "de TraveMünder" für die Travemünder singt und natürlich auch ihre Gäste, oder ob es "nur" das Tschüss von der lieb gewordenen gemütlichen Location des Kulturbahnhofes ist, des einstmaligen Hafenbahnhofes und Güterbahnhofes, der zum Kultur"güter"bahnhof geworden ist.

Und so standen die Sängerinnen schneller als es die Wehmut zuließ auf der Bühne und sangen in quirliger Formation "op Platt" stimmungsvolle und vielseitige Lieder. Und als sie die bekannten plattdeutschen Lieder "Danz op de Deel" und "De Reis’ no Helgoland" anstimmten, dann ging das Publikum sofort begeistert mit. Nach der Pause wurde es dann weihnachtlich. Der sonst typisch weibliche Chor wurde durch vier Männerstimmen verstärkt. Begleitet haben die Sängerinnen und Sänger schwungvoll ihre beiden Akkordeonisten Ingo und Annette, die unter der bewährten musikalischen Leitung von Margarita Priebe dem Chor zusätzliche Glanzlichter verleihen. Viel Beifall gab es und natürlich die Zugaben. Das war ein großes Dankeschön der Travemünder an ihre "TraveMünder".

Am Sonntag, 17. Dezember, heißt es um 19.30 Uhr: "bye bye, ciao, Servus" und die Band "Meerklang" aus Travemünde spielt dazu beliebte Melodien, damit der Abschied nicht so schwer fällt. Es soll ein entspannter Abend werden, eine Auskehrparty. Keine trübe Stimmung, denn, so Wolfgang Hovestädt: "Seien Sie doch dabei, wenn es zum letzten Male heißen wird: Vorhang zu!, Licht aus!" Doch zuvor heißt es: "Die Gedanken sind frei". Ein kurzer Abriß zur Geschichte der Kulturbühne wird es geben. Viele bekannte Leute werden davon im wahrsten Sinne betroffen sein. Ein fürwahr bemerkenswerter Abschied.

Wolfgang Hovestädt am letzten regulären Programmabend auf der Kulturbühne Travemünde. Fotos: Karl Erhard Vögele

Wolfgang Hovestädt am letzten regulären Programmabend auf der Kulturbühne Travemünde. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 119079   Autor: KEV   vom 17.12.2017 11.10

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