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Sonntag,
der 18. Februar 2018






Heimatverein hat den Mövenstein aufgegeben

Der "Mövenstein" ist ein geschütztes Naturdenkmal und Teil der Travemünder Sagenwelt. Aufmerksamkeit bekommt er immer wieder mal, seit im März 2011 zuerst "Travemünde Aktuell" über die Pläne zur Bergung des tonnenschweren Eiszeit-Findlings berichtet hatte. Jetzt scheint das ambitionierte Projekt des Heimatvereins gescheitert.

"Den Mövenstein, den haben wir aufgegeben", bestätigt jetzt Siegfried Austel, Vorsitzender des Travemünder Heimatvereins, im Gespräch mit "Travemünde Aktuell". Die Kosten seien einfach zu hoch: "Da stehen 120.000 Euro im Raum. Das sehen wir nicht ein, dass man für so ein Objekt so viel ausgibt", sagt Austel.

Im Laufe der Jahre hatte es mehrere Anläufe gegeben, den Findling, der auch eine kleine Rolle in Thomas Manns Jahrhundertroman "Buddenbrooks" hat, zu bergen. Doch das erwies sich als kompliziert und teuer: Der Stein liegt tief im Sand innerhalb eines Steinwalls bei der Segelschule. Von See ist es flach, von Land muss die Wiese tragen und auch die Promenade.

Zwar hätte es verschiedene Versprechungen gegeben, dass es auch günstiger gehe, berichtet Heimatvereins-Chef Siegfried Austel. Doch konkret wurde es nie. "Der letzte wollte ja für 30.000, aber da ist nichts draus geworden."

Der Heimatverein beschäftigt sich mittlerweile mit einem anderen Projekt: Den Unterstand "Seetempel" oberhalb des Brodtener Steilufers als Nachbau wieder aufzustellen. Immerhin: Der einst bei einer Sturmflut ins Meer gestürzte Unterstand kommt ebenfalls in den "Buddenbrooks" vor.

Noch nicht aufgegeben hat die Mövenstein-Bergung dagegen Initiator Willi Altenburg. Er wünsche sich im Sommer eine Veranstaltung bei dem Stein, meinte Altenburg auf Nachfrage.

Der Heimatverein plante, den Mövenstein (vorne) zu bergen und als Attraktion in voller Größe am Grünstrand auszustellen. Doch der Eiszeit-Riese bleibt erst einmal, wo er ist. Foto: Archiv

Der Heimatverein plante, den Mövenstein (vorne) zu bergen und als Attraktion in voller Größe am Grünstrand auszustellen. Doch der Eiszeit-Riese bleibt erst einmal, wo er ist. Foto: Archiv


Text-Nummer: 119330   Autor: TA   vom 04.01.2018 13.43

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